Entscheidung über Blumenkorso in Legden fällt erst im Frühjahr 2021

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Mitte März hatte der Vorstand vom Blumenkorsoverein die Generalversammlung abgesagt, wegen Corona. Jetzt wurde diese nachgeholt. Wann der Blumenkorso stattfinden wird, steht noch nicht fest.

Legden

, 22.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Blumenkorso 2020 fiel wie viele andere Veranstaltungen auch dem Coronavirus zum Opfer – sehr zum Unmut der Mitglieder des Vereins Blumenkorso und den Besuchern, die alle drei Jahre den Korso bestaunen.

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Mitte März hatte der Vorstand des Blumenkorsovereins die Generalversammlung kurzfristig absagen müssen, natürlich wegen Corona. Jetzt wurde diese endlich nachgeholt.

Entscheidung über Nachholtermin fällt im Frühjahr 2020

Am 5. Oktober hatte sich der gesamte Vorstand im Haus Weßling versammelt, um über den möglichen Nachholtermin für den Korso am 19. September 2021 zu sprechen. Viele Gedanken hatten sich die Mitglieder des Vereins dazu bereits gemacht, aber es wurde entschieden, sich im kommenden Frühjahr noch einmal mit der Frage eines Nachholtermins zu beschäftigen.

Denn für solch eine Entscheidung müssen alle Beteiligten bedacht werden. Dazu gehören die Mitglieder des Vereins, die Nachbarschaften und Wagenbaugemeinschaften sowie die Freiwillige Feuerwehr Legden, die den Korso unterstützt, den ganzen Ort absperrt und auch finanziell gesehen mithilft, „denn sie kümmert sich auch um die Einlasskontrollen“, so Vorstandsvorsitzender Norbert Haverkock.

Im Frühjahr muss die Entscheidung fallen

Außerdem sei die Dynamik des Coronavirus aktuell nicht absehbar und die Hoffnung des Vereins liegt darin, dass im Frühjahr 2020, die Situation etwas überschaubarer ist.

Norbert Haverkock gibt in einem Gespräch mit der Redaktion zu Bedenken, dass dann auch eine Entscheidung getroffen werden müsse, denn „die Wagenbauer müssen ungefähr im Februar wissen, ob es einen Nachholtermin geben wird, da sie im April anfangen, die Wagen zu bauen.“

Das bedeutet, dass spätestens im Februar oder März eine Entscheidung gefällt werden muss, dann wird es die nächste Generalversammlung geben.

Das Wichtigste ist die Gesundheit aller

Auch für die amtierende Dahlienkönigin Nina Iking (13) sei die Entscheidung wichtig, denn wenn man sich entscheide, die Veranstaltung komplett ausfallen zu lassen, ohne einen Ersatztermin, würde das bedeuten, dass erst in 2023 der nächste Blumenkorso wäre. Das würde für Nina Iking heißen, sie wäre dann viel länger im Amt als ursprünglich gedacht und üblich. „Unter Umständen ist sie dann vielleicht schon 19 Jahre alt, wenn Sie ihr Amt übergibt“, so Haverkock. Denn man rechne die Amtszeit von drei Jahren erst ab dann, wenn der Korso auch stattfindet.

Zum Schluss der Generalversammlung sprach die frisch gekrönte Dahlienkönigin und wies darauf hin, dass das Wichtigste die Gesundheit aller sei und darum alle zusammenhalten müssen. Trotzdem hoffe sie und die anderen Korso-Kids, dass es einen Nachholtermin in 2021 geben wird.

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