Erschließung des Neubaugebiets Up‘n Berge ist abgeschlossen

Stichstraße eingeweiht

Schon seit fast neun Jahren ist das Baugebiet Up‘n Berge ein Thema in der Gemeinde Legden. In diesem Jahr ging dann alles ganz schnell. Vergabe, Erschließung, Baubeginn der Häuser – nun wurde als letzter offizieller Schritt die neue Stichstraße zur Umgehungsstraße eingeweiht.

LEGDEN

20.12.2013, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Stichstraße zwischen Baugebiet und Umgehungsstraße ist offiziell eingeweiht: (v.r.) Bürgermeister Friedhelm Kleweken, Hans-Dieter Höltker, Ulrich Bogenstahl und Konrad Rudde.

Die Stichstraße zwischen Baugebiet und Umgehungsstraße ist offiziell eingeweiht: (v.r.) Bürgermeister Friedhelm Kleweken, Hans-Dieter Höltker, Ulrich Bogenstahl und Konrad Rudde.

Parallel dazu wurden dann auch alle Flächen am Landwehrkamp verkauft. „Das ist schon außergewöhnlich, dass das so schnell geht. Das erlebt man anderweitig nicht so“, meint der Legdener Bauunternehmer Ulrich Bogenstahl. Zwei Millionen Euro hat die Gemeinde insgesamt investiert. 30 Grundstücke hat die Gemeinde seit Januar 2013 verkauft, sechs sind noch reserviert. „Es gibt auch noch eine Reserveliste. Ich bin guten Mutes, dass die restlichen Grundstücke auch noch vermarktet werden“, sagt Hans-Dieter Höltker, der bei der Gemeindeverwaltung für die Vermarktung zuständig ist. Viele junge Leute wollten bewusst in Up‘n Berge ein Grundstück und Nachbarschaften bilden. „Die kennen sich alle“, sagt Höltker. Für den schnellen Erfolg sprach vermutlich auch, dass man sich vertraglich nicht dazu verpflichten musste, innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu bauen. Viele hätten Grundstücke für ihre Kinder oder als Geldanlage bei dem momentan niedrigen Zinssatz gekauft.

Und es geht weiter. Je nach Größe ist in Up‘n Berge Platz für insgesamt 180 bis 200 Grundstücke. „Wir werden 2014 weiter planen, sodass 2015 mit der weiteren Erschließung gestartet werden kann“, sagt Kleweken. „Für Legden ist diese Entwicklung eine gute Situation. Sie bedeutet auch Bevölkerungsdichte und das ist gut für die Nachhaltigkeit“, erklärt Bogenstahl. Außerdem sei der Markteinstieg preislich zu einem günstigen Zeitpunkt gewesen. Was für seine Baufirma aber auch bedeutete, die Erschließung schnell durchzuziehen. „Das Wetter hat gut mitgespielt. Wir konnten bei Frost die Baumaterialien reinbringen und dann legen. Wenn wir das nicht geschafft hätten, hätte es sich Monate nach hinten verschoben“, sagt er. So haben die ersten Glück – und können Weihnachten bereits im neuen Eigenheim feiern.

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