Gehobener Ausbau für Hauptstraße

Anlieger sind bereit, mehr zu zahlen

19.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In dem Bereich zwischen der Amtshausstraße und der Kreuzung Vikar-Entrup-Straße soll ein anspruchsvolleres Ausbaukonzept realisiert werden. Die niveaugleiche Neugestaltung der zentralen Straße durch den Legdener Ortskern sieht im Ergebnis allerdings nicht nur besser aus als eine bloße Wiederherstellung der Straße, sondern kostet auch mehr: 75 000 Euro sind zusätzlich aufzubringen - sowohl für die Gemeinde als auch für die Anlieger selbst. Die müssten sich bereit erklären, einen freiwilligen Anliegerbeitrag in Höhe von 39 000 Euro zu leisten. Die Chancen dafür stehen gut: In zwei Anliegerversammlungen Ende März und Ende April haben die Anlieger die Situation diskutiert und sich schließlich mehrheitlich für die gehobenere Ausbauvariante ausgesprochen - und damit für den Anliegerbeitrag. Am Dienstag ist dieses Ergebnis der Anliegerversammlung Thema im Ausschuss für Planen, Bauen, Landwirtschaft um Umwelt. Dabei geht es nicht nur darum, nun auch seitens der Gemeinde zu beschließen, tiefer als ursprünglich geplant in die Gemeindekasse zu greifen (der Etat stellt bislang lediglich 40 000 Euro für die Instandsetzung der Straße zur Verfügung - zusätzlich zu den 300 000 Euro für den ersten Bauabschnitt der Kanalsanierung). Die Politiker müssen auch über das Ausbaukonzept befinden, das das Ingenieurbüro ISW aus Borken vorstellen wird. sy- Öffentliche Bauausschusssitzung, Dienstag, 22. Mai, 18 Uhr, im Dormitorium in Asbeck.

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