Gemeinde stellt Konzept für Hochwasserschutz vor

Infoveranstaltung

Bereits seit 2016 ist ein Hochwasserschutzkonzept Thema in der Gemeinde Legden. Dafür wurde ein Ingenieurbüro beauftragt. Bei einer Informationsveranstaltung wird das Konzept präsentiert.

Legden

, 01.09.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gemeinde stellt Konzept für Hochwasserschutz vor

Das Stauwehr bei Lenfert wird verschwinden, die Dinkel renaturiert. © Ronny von Wangenheim

Der Starkregen im Frühsommer 2016 und der deutlich erkennbare Klimawandel machen ein Hochwasserschutzkonzept notwendig. Welche Pläne es gibt, welche Ziele erreicht werden sollen, darum geht es bei einer Informationsveranstaltung am Montag 2. September, 19 Uhr, in der Aula der Sekundarschule, Weishauptstraße 1.

Die Ingenieurgesellschaft für Wasser- und Umwelttechnik ProAqua, die das Konzept im Auftrag der Gemeinde erstellt hat, wird erste Ergebnisse vorstellen und einige Lösungsansätze aufzeigen. Beteiligt an den Vorgesprächen war immer auch Alfons Büscher als Vorsteher des Wasser- und Bodenverbandes Oberes Dinkelgebiet.

Retentionsflächen sind gefragt

Hochwasserschutz kann ganz unterschiedlich aussehen. Alfons Büscher hatte in der Vergangenheit immer darauf hingewiesen, dass es vor allem um Retentionsflächen und die Zusammenarbeit mit den Landwirten geht. Wichtig ist aber auch eine gute Kommunikation zwischen den Stauwehren und deren technische Aufrüstung. Dazu gehört auch die bereits erfolgte Sanierung des Stauwehrs an der Asbecker Mühle. Auch an der Düstermühle wurde das marode Stauwehr in der Vergangenheit saniert.

Dem Hochwasserschutz dienen auch die Arbeiten angrenzend an Profilan, wo im Zuge der Erweiterung des Kunststoffwerks Rewgenrückhaltebecken gebaut und außerdem die Dinkel renaturiert wird. Angrenzend an das neue Baugebiet Roggenkamp wird ebenfalls die Dinkel renaturiert und einen neuen mäandernden Verlauf bekommen. Außerdem wird das Stauwehr Lenfert verschwinden.

Gemeinde stellt Konzept für Hochwasserschutz vor

Das Archivbild entstand 2016 beim Hochwasser in Legden. © Foto: von Wangenheim

Zuletzt gab es in Legden ein Hochwasser 2016. Damals schwoll der Mühlenbach so an, dass unter anderem Wasser in das Altenwohnhaus St. Josef und in die Sekundarschule floss. Auch in Asbeck war der Mühlenbach an vielen Orten über die Ufer getreten. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz.

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