Gemeinde sucht neue Ideen für Mobilität und neues Bauland in Legden und Asbeck

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Der Blick in Legden und Asbeck geht weiter in die Zukunft. Die Gemeinde möchte neue Ideen für mehr Bauland und bessere Mobilität sammeln. Jeder soll mitmachen und seine Gedanken einbringen.

Legden

, 30.05.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wie sollen Legden und Asbeck in Zukunft aussehen? Wie sollen die Mobilität und der Wohnraum sich entwickeln? Bevor Verwaltung und Politik die nächsten Pläne ausarbeiten, wollen sie erst noch einmal bei allen Legdenern und Asbeckern nach deren Ideen fragen.

Bei einer Informationsveranstaltung am 4. Juni sollen sich deswegen alle angesprochen fühlen, die eine Idee für die beiden Ortsteile haben. Im Fokus stehen dabei zwei Aspekte:

Wegeverbindungen sollen weitergedacht werden

Zum einen die Mobilität: Wie Bürgermeister Friedhelm Kleweken erklärt, wurden im Legdener Ortskern ja die großen Weichen in den vergangenen Jahren schon gestellt. „Jetzt wollen wir die Wegeverbindungen weiterdenken“, sagt er. Dabei fasst er zum Beispiel das Altenwohnhaus oder den Bahnhof in den Blick. Eben alles, was über den direkten Nahbereich hinausreicht. Dabei geht es sowohl um neue Mobilitätskonzepte als auch Barrierefreiheit.

Im Fokus stehen allerdings nicht nur die Senioren. „Was für Senioren gut ist, funktioniert ja auch für Familien mit Kinderwagen“, erklärt der Bürgermeister. Die Ideen sollen deswegen sowohl Kinder, Jugendliche und Familien als auch die älteren Einwohner ansprechen. „Neudeutsch nennt man es demografiefest“, so Friedhelm Kleweken weiter. Ideen, die auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten die Gemeinde nach vorne bringen.

Neues Bauland für den Ort entwickeln

Der andere große Bereich ist die Entwicklung von neuem Bauland. „Wir wollen erfassen, welche Baulücken es aktuell gibt, wo noch Entwicklung möglich ist oder wo sie es in den kommenden Jahren vielleicht wird“, sagt Friedhelm Kleweken. In den Einfamilienhaus-Wohngebieten aus den 1950er- bis 1970er-Jahren könne ja in den nächsten Jahren das ein oder andere Gebäude frei werden. Andere Hausbesitzer denken vielleicht über einen Verkauf nach oder wollen auf ihrem Grundstück ein zusätzliches Haus bauen – die sogenannte Nachverdichtung.

Gemeinde sucht neue Ideen für Mobilität und neues Bauland in Legden und Asbeck

Im Baugebiet Roggenkamp entstehen gerade die ersten Häuser. Die Gemeinde Legden hat aber auch Nachverdichtung im Auge. © Markus Gehring

Planer sind bei Infoveranstaltung mit vor Ort

Bei der Infoveranstaltung werden neben der Gemeindeverwaltung auch Vertreter vom Planungsbüro Planinvent aus Münster dabei sein. Die hatten Legden bereits in anderen Projekten aus der Leader-Region Ahaus-Heek-Legden begleitet. Die jetzige Infoveranstaltung und der neue Projektanlauf sind ein Ausläufer der Regionale 2016. Dementsprechend hat Friedhelm Kleweken auch schon Erfahrungen, wenn es um die Resonanz auf so eine Infoveranstaltung geht: „Wir haben so etwas ja schon häufiger gemacht, deswegen wird die Resonanz nicht so riesig sein“, sagt Friedhelm Kleweken. Er rechnet mit rund 30 bis 40 Besuchern. Angesprochen soll sich jeder fühlen, der eine Idee für Legden oder Asbeck hat.

Auftaktveranstaltung in der Schulaula

  • Die Auftaktveranstaltung beginnt am Dienstag, 4. Juni, um 19 Uhr in der Aula der Sekundarschule am Standort Legden, Weishauptstraße 1.
  • Alle Interessenten sind dazu eingeladen.
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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