Kindergärtnerinnen in Legden schicken in Corona-Zeiten Grüße per Mail

Coronavirus

Kindergartenkinder in Legden bleiben wegen der Corona-Pandemie zuhause. Die Kindergärtnerinnen halten Kontakt und schicken Grüße. Für die Kinder in der Notbetreuung ist es eine besondere Situation.

Legden

, 03.04.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Team des Kindergartens St. Brigida in Legden schickt Grüße an ihre Kindergartenkinder.

Das Team des Kindergartens St. Brigida in Legden schickt Grüße an ihre Kindergartenkinder. © privat

Die meisten Räume in den drei katholischen Kindergärten in Legden und Asbeck sind verwaist. In jeder Kita gibt es eine Notgruppe. Zwischen einem und fünf Kindern kommen hierher. Eine ungewohnte Situation für die Kleinen. „Bin ich die erste?“ fragte ein Kind morgens, so erzählt es Erzieherin Maria Berning, und die Antwort kann dann auch mal sein: „Du bist auch die Einzige.“

Mit allen Kindern, die wegen der Corona-Pandemie zuhause bleiben, wollen die Erzieherinnen Kontakt halten. Das Team aus dem Kindergarten St. Brigida hat eine Collage zusammengestellt. Elf Erzieherinnen schicken auf diese Weise einen gereimten Gruß in die Elternhäuser: „Dieser Gruß soll für euch sein, wir hoffen, es geht allen fein. Bitte bleibt gesund und heiter, dann geht es im Brigida-Kindergarten bald weiter.“ Es ist auch ein Dank bei allen Familien, die es ermöglichen können, ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

Informationen zur Corona-Situation kommen per E-Mails und über Homepage

Die Kita St. Margareta sendet den Familien E-Mails mit unterschiedlichen Informationen für die Kinder zu. Die Kitas St. Martin und St. Brigida sind zudem aktiv über die Homepage des Familienzentrums Legden.

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„Wir unterstützen gerne die Familien, die auf eine Betreuung angewiesen sind“, sagt Maria Berning für alle Erzieherinnen in den drei Kitas. Wochenweise wechseln sich Teams in den Notbetreuungsgruppen ab, auch in den Osterferien. Das läuft bisher problemlos. „Die Kinder genießen es auch“, sagt Verbundleiterin Nora Göcke, „sie haben den ganzen Kindergarten für sich.“ Sie lobt die Eltern, die sehr besonnen seien und erst einmal sehen würden, dass sie ihre Kinder zuhause betreuen könnten.

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