Kirche baut weiter

Legden Das betreute Wohnen wird in Legden immer beliebter. Bereits lange vor der Fertigstellung des Neubaus des Altenwohnhauses St. Josef in wenigen Tagen waren für alle acht Wohnungen Mieter gefunden - und die Nachfrage hält an. Die katholische Kirchengemeinde St. Brigida will darauf reagieren - und weiter bauen.

03.01.2008, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Die Fördermittel für einen weiteren Neubau sind bereits genehmigt", so Josef Hintemann vom Kirchenvorstand. In etwa zwei Wochen rechnet er mit der Baugenehmigung: Dieses Mal nicht am Nordring wie der kurz vor der Einweihung stehende aktuelle Neubau, sondern auf einem Teil der Wiese oberhalb des Altenwohnhaus soll das Haus mit acht weiteren Wohnungen entstehen - "wenn alles gut geht, bereits ab März".

Warum sich die katholische Kirchengemeinde im Wohnungsbau engagiert? "Das ist ja nicht isoliert zu sehen", unterstreicht Hintemann. Die Altenwohnungen befänden sich schließlich nicht nur räumlich in unmittelbarer Nähe zum Altenwohnhaus, sondern auch organisatorisch. Je nach Gesundheitszustand und Interesse könnten die Mieter Dienstleistungen in Anspruch nehmen - vom Essen bis zur Pflege. Die 50 Quadratmeter großen Formen garantieren den Mietern Eigenständigkeit und Individualität. "Wenn es einem dann aber doch einmal mit zunehmendem Alter schlechter gehen sollte, weiß er sich im Altenwohnhaus gut versorgt", so Hintemann.

Nutzen auch fürs Heim

Eine Beziehung, von dem umgekehrt auch das Altenheim mittelfristig profitiere, das zurzeit zwar gut belegt sei, aber eben nicht überbelegt: "Wir haben erkannt, dass die Seniorenwohnungen unserem Altenwohnhaus nutzen" - ein Argument, das auch das Bistum überzeugt habe.

In den Neubau des Altenwohnhauses St. Josef am Nordring sind bereits die ersten Mieter in ihre Altenwohnungen eingezogen. Die Senioren, für die im Erdgeschoss zwölf Heimplätze geschaffen worden sind, werden Ende des Monats vom bestehenden Altenwohnhaus St. Josef in den Neubau umziehen. sy-

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