Ute Schwietering ist die Projektkoordinatorin des Leader-Projekts „Erneuerbare-Elektro-Mobilität“, das durch die Fördergelder ermöglicht wurde. © Ronny von Wangenheim
Neue Leader-Region

Leader-Programm geht weiter – Kulturlandschaft Westmünsterland braucht Ideen

Schon seit 2010 fördert die EU die „Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden“, die nun – unterstützt durch die Kollegen aus Schöppingen und Gronau – zur Kulturlandschaft Westmünsterland wird. Als sogenannte Leader-Region sind in den vergangenen Jahren bisher etwa drei Millionen Euro in lokale Projekte geflossen.

Rund 90 Projekte umgesetzt

„Geld, das die Lebensqualität in der Region nachhaltig verbessern konnte“, sagt Dominik Olbrich vom Regionalmanagement der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der Leader-Region Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden. Die Fördermittel hätten insbesondere das oft ehrenamtliche Engagement intensiv unterstützt.

Insgesamt konnten in den vergangenen Jahren rund 40 Projekte sowie etwa 50 Kleinprojekte in Ahaus, Heek und Legden erfolgreich umgesetzt werden. Ein echter Mehrwert für die Menschen der Region, die durch diese Erfolgsgeschichte enger zusammengewachsen seien, betont Olbrich.

Doch der Status für alle Regionen in NRW läuft nächstes Jahr aus, für eine Verlängerung müssen die Regionen erneut eine überzeugende Bewerbung vorlegen. Dies tun die drei Kommunen nun erstmals gemeinsam mit Schöppingen und Gronau: Unter dem Namen „Kulturlandschaft Westmünsterland“ will man gemeinsam eine regionale Entwicklungsstrategie erarbeiten. Dazu braucht es kreative Ideen und Impulse aus der Bevölkerung, die zur Auftaktveranstaltung eingeladen ist.

Auftaktveranstaltung am 3. November über Zoom

Los geht’s am 3. November um 19 Uhr in digitaler Form. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Akteure aus Politik, Sport und Kultur können unkompliziert und spontan über Zoom teilnehmen.

Aufgrund dieser Vorteile hat der Leader-Verein sich auch ganz bewusst gegen eine Präsenzveranstaltung entschieden. „Uns ist klar, dass ein persönlicher Austausch zum Start schöner wäre“, so Regionalmanager Olbrich, der das Bewerbungsverfahren zusammen mit Hans-Jürgen Altrogge von der Agentur Altrogge begleitet. In Coronazeiten wäre dies jedoch mit großem logistischen Aufwand verbunden gewesen.

Das Zoom-Meeting mache außerdem eine unbegrenzte Teilnehmerzahl möglich und somit viel wertvolles Input für die Bewerbung zur nächsten Förderperiode 2023-27.

Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung sind im November weitere Workshops geplant, die dann auch wieder als klassische Live-Termine in allen fünf Kommunen konzipiert werden. Die Termine und Orte dazu finden sich auf der Leader-Vereinshomepage.

Daneben sind weitere Beteiligungsformate vorgesehen. Die Wünsche und Meinungen der Menschen stehen dabei im Mittelpunkt: Wie können Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung Hand in Hand gehen mit einer starken regionalen Wirtschaft? Was läuft gut, wo besteht noch Entwicklungsbedarf?

Die Kulturlandschaft Westmünsterland braucht die Unterstützung der Menschen vor Ort. © LEADER © LEADER

Bewerbungsschluss am 4. März

Die fertige Bewerbung muss am 4. März im Umweltministerium in Düsseldorf angekommen sein. Bis dahin hofft Dominik Olbrich auf viele spannende Begegnungen und wünscht sich eine starke Beteiligung von Interessengruppen, Vereinen und Verbänden: „Wer sollte besser wissen, was für eine nachhaltige Zukunftsentwicklung der Region wichtig ist, als die Menschen, die hier ihren Alltag verbringen?“

  • Mitmachen also dringend erwünscht! Der Teilnahmelink zur Auftaktveranstaltung sowie weitere Informationen zu Leader und zur Region finden sich unter www.leader-ahl.de.
  • Wer in der Neubewerbungsphase über neue Termine und Möglichkeiten der Beteiligung informiert bleiben möchte, sendet bitte eine E-Mail an mitmachen@leader-ahl.de.

  • Unter dieser Adresse oder telefonisch unter (0251) 4 84 00 19 steht auch das Regionalmanagement jederzeit für Fragen rund um das Projekt zur Verfügung. Eine dauerhafte Beteiligung ist außerdem über die Online-Plattform https://adhocracy.plus/leader-ahl/ möglich.

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