Der geplante Weihnachtsmarkt soll rund um St. Brigida stattfinden. © Markus Gehring
Rund um St. Brigida

Legden bekommt in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt zum Mitmachen

In diesem Jahr soll es wieder einen Weihnachtsmarkt in Legden geben. Derzeit stellen die Initiatoren in Windeseile eine Veranstaltung auf die Beine. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht.

Alle Legdener sollten sich das erste Adventswochenende im Kalender anstreichen – aus gutem Grund: Dann nämlich wird ein etwas anderer Weihnachtsmarkt im Ortskern stattfinden. Rund um St. Brigida werden am 27. und am 28. November Leckereien von Glühwein über Waffeln bis hin zu Bratwürsten, aber auch handwerkliche Arbeiten angeboten werden. Am Samstag wird ab 14 Uhr geöffnet werden – bei offenem Ende – und am Sonntag von elf bis 17 Uhr.

„Das wird ein Weihnachtsmarkt von Legdenern für Legdener“, erklärt Maria Lutter vom Organisationsteam – und fügt augenzwinkernd hinzu: „Auswärtige sind natürlich auch willkommen.“ Allerdings werde der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr ganz bewusst keine Veranstaltung mit professionellen Händlern werden. Jeder Verein, jede Gruppierung oder Einzelperson ist aufgerufen, sich einzubringen. Sie alle sollen etwas für die eigene Kasse erwirtschaften können in diesen schweren Zeiten.

Zwei Tage Weihnachtsmarkt geplant

„Der Weihnachtsmarkt geht über zwei Tage, weil am Sonntag das offene Singen ist“, sagt Marianne Brinkmann vom Dahliengarten e. V. Das hat zuletzt vor zwei Jahren am Bahnhof stattgefunden mit allen Legdener Kinder- und Jugendchören. Die sind auch dieses Jahr wieder mit von der Partie. Aber nicht nur das: An besagtem Wochenende eröffnen auch Weihnachtsgarten und Krippenausstellung. Die 60 Krippen sollen dann bis zum Dreikönigstag stehen bleiben.

Das Projekt „Hey Lena!“ nutzt an dem Wochenende den Taubenturm, um sich und seine Arbeit vorzustellen. Dort wird es übrigens auch eine Möglichkeit für die Weihnachtsmarktbesucher geben, ihre Einkäufe und Taschen zu hinterlegen.

„Wir wollen keine Konsumveranstaltung“, betont Thomas Hackenfort, der zu den Organisatoren gehört. „Der Rahmen auf dem Kirchplatz ist schon passend, wir wollen es auf die besinnliche Ebene bringen.“ Eine Veranstaltung wie in der Vergangenheit auf der Hauptstraße hingegen wäre aufwendig gewesen wegen der erforderlichen Absperrungen und Genehmigungen. Maria Lutter verfolgt die Idee mit St. Brigida indes schon länger: „Wir versuchen schon seit Jahren, einen Weihnachtsmarkt rund um die Kirche auf die Beine zu stellen.“

Wer mitmachen möchte, kann sich an den Dahliengarten e. V. wenden unter Tel. 01573 / 38 80 501.

Jetzt ist es endlich soweit. Ob es am Ende für die Runde ganz um St. Brigida reicht, wird sich noch zeigen. Die Idee für den Weihnachtsmarkt in diesem Jahr entstand allerdings an anderer Stelle. Das Thema sei bei den laufenden „Hey Lena“-Workshops immer wieder angesprochen worden, so Thomas Hackenfort: „Und dann sagten wir uns, dass wir das jetzt anpacken.“

Der Wunsch nach gemeinsamen Veranstaltungen, die in der Pandemie so zusammengeschmolzen sind, ist zweifelsohne vorhanden. Bis es aber soweit ist, steht noch jede Menge Arbeit an. Die wesentlichen Weichen sind schon gestellt, die Kirchengemeinde und die weltliche Gemeinde unterstützen das Projekt. Seit vergangenem Dienstag steht fest, dass die Veranstaltung durchgeführt werden kann. Erst vor drei Wochen haben die Verantwortlichen das Projekt in Angriff genommen.

Zehn Zusagen liegen bereits vor

Derzeit werden noch händeringend Hütten für den Weihnachtsmarkt gesucht. Gerade erst hat Thomas Hackenfort eine Absage aus Ahaus erhalten. Viel Organisation ist noch zu erledigen, von den Genehmigungen bis hin zur Musik und der Gema.

„Das ist eine total kurzfristige Aktion“, räumt Maria Lutter ein. „Wir rotieren derzeit, damit das was vernünftiges wird.“ Inzwischen gebe es schon Zusagen für zehn Stände, aber auf dem Kirchplatz sei noch sehr viel Raum: „Wenn wir die zehn als die Hälfte rechnen würden, wäre das schon phänomenal.“

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