Birgit Schmeddes zusammen mit Norbert Haverkock, die den Spendenlauf ins Leben gerufen haben. Bei dem Lauf sind insgesamt rund 37.000 Euro für die Flutopfer in NRW und Rheinland-Pfalz zusammengekommen. © SuS Legden
Spendenlauf

„Legden hilft laufend“ – Überraschend hohe Spende für Flutopfer

Nach der Hochwasserkatastrophe im Juli wollen Birgit Schmeddes und Norbert Haverkock aus Legden helfen. Sie planen „Legden hilft laufend“. Vom Erlös sind beide heute noch völlig begeistert.

„Wir sind immer noch völlig überwältigt“, sagt Birgit Schmeddes im Rückblick auf den 24. Juli im Dahliendorfstadion Legden: Damals liefen die Legdener, um den Opfern der Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz zu helfen. Ein Engagement, dass sich wirklich sehen lassen kann. Denn jetzt – rund vier Wochen später – steht die Spendensumme fest: mehrere zehntausend Euro.

Leichtathletikabteilung leitet die Planung

Zusammen mit Norbert Haverkock hatte die Leiterin der SuS-Leichtathletikabteilung das Projekt „Legden hilft laufend“ ins Leben gerufen. Über den Ursprung dieser Idee sagt Birgit Schmeddes: „Sofort am Freitag nach dem Hochwasser kam Nobert und mir gleichzeitig die Idee: Wir machen einen Spendenlauf. Wir hatten ja schon Erfahrung in solch einer Planung wegen dem Legdener Mittsommernachtslauf. Das war für uns wie eine Art Heimspiel“.

Dass dabei aber insgesamt rund 37.000 Euro Spenden zusammenkommen würden, hätten Beide nie gedacht. „Norbert hat unter anderem verschiedenen Firmen und Privatpersonen angefragt, ob diese sich an der Aktion beteiligt möchten. Doch wir selber wurden auch oft angesprochen von Leuten, die auf uns aufmerksam geworden sind und mitmachen wollten.“ berichtet Birgit Schmeddes im Telefonat über die rege Teilnahme an dem Sportereignis.

Besonders Kinder und Familien beeindrucken

„Jeder konnte selber entscheiden, wieviel er läuft“ sagt Birgit Schmeddes. Gespendet wurde unter anderem für jede gelaufene Runde um den Platz.

„Manche Läufer haben selbst gespendet, andere haben Familienmitglieder mitgebracht, die für jede Runde gespendet haben“, erklärt sie.

Teilnehmer und Sponsoren erreichen zusammen über 37.000 Euro. „Unglaublich, einfach unglaublich“, beschreibt Birgit Schmeddes die Situation nach dem Spendenlauf: „Mit so einer großen Teilnahme und dann noch mit diesem Ergebnis dazu – damit hätten wir niemals gerechnet.“

Spendenkonto bleibt bestehen

Zur Verteilung der Spenden sagt Birgit Schmeddes: „Uns war von Anfang an am wichtigsten, dass das Geld dort ankommt, wo es wirklich gebraucht wird.“

Der größere Teil der Spendengelder wurde an die Organisation Lichtblicke gespendet.

Der Rest geht je zur Hälfte an die Stadt Erftstadt und den Kreis Ahrweiler. Jeweils 7.777 Euro wurden gerade überwiesen. Spenden an „Legden hilft laufend“ sind über die Aktion Lichtblicke auch weiterhin möglich.

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