Schulen in Legden machen sich fit für die digitale Zukunft

Digitalpakt Schule

Dank des Digitalpakts Schule können die Legdener Schulen 244.000 Euro investieren. Brigidenschule und Sekundarschule wollen damit ihr Medienkonzept umsetzen.

Legden

, 08.11.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schulen in Legden machen sich fit für die digitale Zukunft

An der Brigidenschule arbeiten Schüler wie hier Waleria und Leo individuell mit iPads. © Ronny von Wangenheim

Das Geld des Bundes kommt sehr gelegen. Sowohl die Brigiden-Grundschule als auch die Sekundarschule Legden-Rosendahl erhalten Geld aus dem Digitalpakt Schule 2019 - 2024: Rund 90.000 sind es für die Grundschule, 154.000 Euro für die Sekundarschule für beide Standorte.

Beide Schulen werden das Geld in das Medienkonzept stecken, so erläuterte es Bürgermeister Friedhelm Kleweken in der Schulausschuss-Sitzung. Die Schulen haben bereits gute Voraussetzungen: An Wibbeltstraße und Weishauptstraße gibt es W-Lan, keine Selbstverständlichkeit für die Schulen der Region.

Leader-Projekt schafft gute Voraussetzungen

Die Brigidenschule hat bereits dank des schulformübergreifenden Leader-Projekts „Weiterentwicklung des Unterrichts durch digitale Medien angesichts gemeinsamer Herausforderungen“ gute Erfahrungen gesammelt. An jedem Tag arbeiten die Schüler in einer der Klassen mit iPads.

„Die iPads werden sehr gut angenommen“, so berichtete Schulleiterin Silvia Florack den Politikern.

Darauf könne man jetzt aufbauen, um den nächsten Schritt zu gehen. So wird jetzt auch der Standort Asbeck ausgebaut und die technische Ausstattung im Neubau und einigen Klassen verbessert.

Auch an der Sekundarschule wird seit einiger Zeit am Medienkonzept gearbeitet. Hier setzt man nicht auf iPads, sondern auf andere Angebote. Kristin Ebbing, kommissarische Schulleiterin, nannte einen Grund. Man wolle keine Geräte verwenden, die die meisten Schüler sich jetzt oder später aus Kostengründen nicht kaufen werden.

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