Sekundarschüler haben nun den „Schlüssel zum Glück“ in der Hand

Entlassfeier Sekundarschule

Bei Entlassfeier an der Sekundarschule Legden Rosendahl gab es nicht nur Festreden und die Abschlusszeugnisse, sondern auch ein unterhaltsames Programm. Mit spontaner Gesangseinlage.

Legden

von Von Leon Seyock

, 28.06.2019, 16:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sekundarschüler haben nun den „Schlüssel zum Glück“ in der Hand

Bei der Entassfeier an der Sekundarschule Legden-Rosendahl wurde an den Ausflug zum Pröbstingsee erinnert. fotos Seyock © Leon Seyock

Dunkelblaue Tücher verdecken einen Teil der Bühne. Plötzlich schnellt Lehrerin Claudia Ostermeier hinter dem Tuch hervor und hält mit einem Fernglas Ausschau nach ihren Schülern. Lautes Gelächter bricht in der Turnhalle der Sekundarschule Legden Rosendahl aus – denn es handelt sich um ein zum Verwechseln ähnliches Double. Auch die Lehrer Felix Hartwig, Bettina Wohland-Schröder und Anna Hetrodt werden von einigen Schülern verkörpert. Gemeinsam erinnern sie sich so sehr unterhaltsam an die Schulfahrt zum Pröbstingsee. Diese Vorführung des Fachs Darstellen und Gestalten trägt zu einem bunten Programm bei, das die Schüler für vorbereitet haben. Nach zehn Jahren voller Pauken, Hausaufgaben machen und Klausuren halten sie gestern ihre Abschlusszeugnisse in den Händen.

In den Startlöchern

„Ihr steht jetzt in den Startlöchern. Die Schule ist geschafft!“, sagt Schulleiter Axel Barkowsky zu Beginn der Feier zu den Schülern. Nun gehe es weiter auf die Bahn des Lebens. „Ihr könnt eure Talente nutzen. Wartet nicht, sondern werdet selbst aktiv und macht den ersten Schritt“, gibt der Schulleiter den Schülern Tipps mit auf den weiteren Lebensweg.

Auch die Bürgermeister aus Legden und Rosendahl nehmen an der Feier teil und richten einige Worte an den Entlassjahrgang. „Heute geht ihr durch verschiedene Türen aus der Schule heraus“, beschreibt Christoph Gottheil die unterschiedlichen Wege, die die jungen Erwachsenen nun nach ihrer Schulzeit einschlagen werden. So wird rund ein Viertel der Stufe das Abitur anstreben, etwa die Hälfte der Schüler haben bereits ein Ausbildungsvertrag unterschrieben. „Aber nicht jede Tür lässt sich sofort öffnen. Werft nicht die Flinte ins Korn, wenn es mal hakt. Habt den Mut, auch Hilfe anzunehmen“, rät Gottheil.

Schöne Momente

Maja Wenning, die gemeinsam mit Greta Bertels durch das rund zweistündige Programm führt, schwelgt in alten Erlebnissen: „Gerne erinnern wird uns an die schönen Momente der Schulzeit. An die vielen Klassenfahrten und Ausflüge“, sagt sie. Schülersprecher Nigel Tenti hakt ein: „Aber auch die schweren Zeiten blieben nicht aus. Auch bei Streit waren die Lehrer immer für uns da“, sagt er und richtet seinen Blick dankend an das Kollegium. „Gleich bekommen wir nicht nur die Abschlusszeugnisse, sondern wir halten auch den Schlüssel zum Glück und zur Zukunft in den Händen“, sagt er.

Nach und nach ruft Barkowsky die Zehntklässler auf die Bühne und übergibt mit Glückwünschen die einzelnen Abschlusszeugnisse. Strahlende Gesichter bei den Schülern, denen nun die Wege für die Zukunft offenstehen. Musikalisch wird die Feier von dem Orchester der Sekundarschule begleitet.

„Wunder gibt es immer wieder“

In der Projektwoche entstand außerdem die Idee, dass vier Schüler „All of me“ von John Legend, begleitet von den Lehrern Cruse und Kirschbaum, singen. „Spontan ist genauso gut“, sagt Wenning bei der Moderation.

Die Sänger ernten viel Applaus – zum Schluss greifen aber auch die Lehrer zum Mikrofon. Mit dem umgedichteten Lied „Wunder gibt es immer wieder“ blicken sie aus ihrer Sicht auf die vergangenen Schuljahre zurück – und entlassen damit ihre Schützlinge durch verschiedene Türen in die Freiheit.

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