Trotz Corona: 23 Kinder machen mit bei der OGS-Ferienbetreuung Legden

OGS Legden

In Corona-Zeiten mussten auch die Pläne für die Ferienbetreuung geändert werden. Statt Themenwochen gibt es tagesaktuelle Angebote in den Räumen der OGS. Und wenn es regnet, ist Kinotag.

Legden

, 11.07.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim Kinotag in der OGS-Ferienbetreuung wurde Popcorn gemacht, bevor der Film gezeigt wurde.

Beim Kinotag in der OGS-Ferienbetreuung wurde Popcorn gemacht, bevor der Film gezeigt wurde. © Markus Gehring

Der Donnerstag ist „Kinotag“. Die Kinder sind am frühen Morgen schon damit beschäftigt, Eintrittskarten zu basteln und Popcorn zu machen, bevor um 10 Uhr die Filmvorführung von „Die Unglaublichen“ startet. Bei der Ferienbetreuung der Offenen Ganztagsschule (OGS) hat man kurzfristig auf das regnerische Wetter reagiert.

Themenwoche weicht flexiblem Tagesprogramm

Alles steht in diesem Frühjahr und Sommer im Zeichen der Corona-Pandemie. Auch die Ferienbetreuung. 35 Kinder waren angemeldet, dann war lange unklar, ob das Angebot überhaupt stattfinden könnte. „Wir hatten eigentlich eine Themenplanung für dieses Jahr“, erzählt Lisa Frieling, die Leiterin der OGS an der Brigidenschule. Dann hätten die Kinder sich, weil es sinnvoll gewesen wäre, für eine Woche anmelden müssen.

Beim Kinotag in der OGS-Ferienbetreuung haben die Kinder ihre „Eintrittskarten" selbst gebastelt.

Beim Kinotag in der OGS-Ferienbetreuung haben die Kinder ihre „Eintrittskarten" selbst gebastelt. © Markus Gehring

Aber nun ist alles anders, die Ferienbetreuung läuft sehr flexibel und die Eltern konnten ihre Kinder auch tageweise anmelden. Das Angebot haben die Legdener Eltern für insgesamt 23 Kinder genutzt, die aber auch nicht alle jeden Tag da sind.

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Ein buntes Programm haben sich Lisa Frieling und das Team ausgedacht. „Wir haben Stressbälle und Frisbeescheiben aus Stoff gebastelt, getrommelt und geschnitzt“, zählt sie Beispiele auf.

„Die Kinder machen viele Gesellschaftsspiele, die länger dauern“

Wenn es das Wetter zuließ, ging es natürlich nach draußen, es gab ein Stationsspiel. Und den Kindern wird auch Freiraum gegeben, zu spielen. „Die Kinder machen viele Gesellschaftsspiele, die länger dauern“, hat Lisa Frieling festgestellt. Die sechs- bis zehnjährigen Kinder nutzten alle Räume, „alles ist sehr entspannt“, so die OGS-Leiterin.

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