Verfolgt, getötet, aber nicht vergessen

Schüler schreiben an Rika Seligmann

19.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Legden Die am 25. September 1899 geborene Frederika Seligmann wurde eigentlich nur Rika gerufen - nicht nur zu Lebzeiten: Legdener Schüler schrieben jetzt «Briefe an Rika» und werfen darin Schlaglichter auf das Leben der einstigen Mitbürgerin jüdischen Glaubens und auf ihr Sterben - mit Vater und Schwester in einem Vernichtungslager der Nazis. Was hat die junge Frau in Legden bewegt? Wie hat sie die Jahre des aufziehenden Judenhasses erlebt, der auch vor der kleinen Münsterland-Gemeinde nicht halt machte? Wie hat sie die Deportation nach Riga erlebt? Fünf Jungen und zwei Mädchen der Anne-Frank-Realschule haben versucht, sich in Rika hineinzuversetzen und mit ihrem Geschichtslehrer Hermann Löhring die Texte verfasst - nach Schulschluss. Am Dienstag, 22. Mai, ist eine Kombination aus öffentlichem Vortrag und Lesung ab 19 Uhr im Haus Weßling geplant. Interessenten sind willkommen. kro

Lesen Sie jetzt