Wegen der Coronakrise schickt Brigidenschule Grüße per WhatsApp

Coronavirus

In der Brigidenschule ist es still. Kommunikation läuft in Zeiten von Corona anders. Kurz vor den Ferien haben Lehrer und Mitarbeiter den Schülern einen Gruß geschickt.

Legden

, 02.04.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Collage als Gruß an die Schüler der Brigidenschule.

Eine Collage als Gruß an die Schüler der Brigidenschule. © privat

Ostergrüße schicken die Lehrerinnen und Mitarbeiter der Brigidenschule ihren Schülern in diesem Jahr per WhatsApp. Über diesen Messenger läuft die Kommunikation, auch die Versorgung mit Unterrichtsmaterial, seit wegen der Corona-Pandemie die Schule geschlossen werden musste.

Eine Collage als Gruß an die Schüler der Brigidenschule.

Eine Collage als Gruß an die Schüler der Brigidenschule. © Brigidenschule

Nur einige Kinder kommen in die Notbetreuung, die auch an den Wochenenden und in den Osterferien für einen bestimmten Personenkreis zur Verfügung steht. Dafür werden Lehrer und Personal der OGS-Betreuung eingesetzt. „Allen Eltern ist sehr bewusst, dass es sich um eine besondere Notsituation handelt und nicht Hausaufgabenbetreuung oder Förderunterricht in besonderer Weise praktiziert wird“, sagt Schulleiterin Silvia Florack.

Auch Kinder müssen untereinander Abstand halten

Die hygienischen Vorschriften veranlassen auch die Betreuungskräfte Abstand zu den Kindern zu halten und auch die Kinder müssen dies ebenfalls leisten, so erläutert die Schulleiterin. Gemeinsame Gesellschaftsspiele seien somit nicht erlaubt.

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Silvia Florack und ihre Vertreterin Doris Borgert sind froh, dass die meisten Eltern eigene Betreuungslösungen gefunden haben. Denn Kinder in der Notbetreuung zu versorgen, bedeute für einige Lehrkräfte und Erzieherinnen, dass sie ihre eigenen Kinder ebenfalls in Notbetreuungsseinrichtungen in Schulen oder Kindergarten geben müssen. Außerdem dürfen nicht alle Lehrkräfte eingesetzt werden.

Auch wenn es im Sinne der Vermeidung von Infektionen gut ist, dass nicht viele Kinder in die Notbetreuung kommen, für die Lehrer vor Ort ist die Situation nicht schön. Doris Borgert: „Wir vermissen das Lachen und Spielen der Kinder.“

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