Kugelstoßerin Julia Ritter stellte beim Leichtathletik-Meeting in Osterode eine neue persönliche Bestleitung auf. © Privat
Leichtathletik

Der nächste Schritt: Sieg mit weitem 18-Meter-Stoß macht Julia Ritter megahappy

Für Julia Ritter aus Oberaden hat sich der Start beim Meeting in Osterode gelohnt. Die Kugel flog weit über 18 Meter hinaus - hin zum Sieg.

Viel Zeit bleibt ihr nicht mehr, aber der Start beim Werfer-Meeting in Osterode war ein weiterer Schritt – vielleicht in Richtung Olympia. Jedenfalls sicherte sich die Oberadenerin am Samstag mit einem weiten 18-Meter-Stoß den Sieg.

Am Ende muss Julia Ritter mit der Kugel 18,50 Meter schaffen, um die Olympia-Norm zu brechen und eine Chance auf die Teilnahme in Tokio zu erhalten. In Osterode gelang ihr eine persönliche Bestleistung mit 18,14 Meter. Das bedeutete gleichzeitig den Sieg – vor Katharina Maisch (LV Erzgebirge), die zuvor noch 17.94 Meter hinlegt hatte.

Julia Ritter: „Der Knoten ist geplatzt“

„Ich bin megahappy“, erklärte sie nach dem Wettbewerb ganz stolz. „Es hat endlich wieder geklappt und ich habe meine persönliche Bestleistung eingestellt. Der Knoten ist geplatzt“, fand sie dann auch schon keine Worte mehr.

Kurz zuvor noch hatte die Athletin des TV Wattenscheid nämlich noch im Diskus-Ring gestanden. Auch hier gelang ihr der Sieg mit 56,09 Metern. Allerdings brach sie das Diskuswerfen, an dem viele junge Athleten aus der Region teilnahmen, in Führung liegend ab, um dann beim Kugelstoßen zu starten.

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Redaktion Lokalsport
67er Jahrgang aus dem Herzen Westfalens. Lokaljournalist durch und durch, seit über 25 Jahren mit dem geschärften Blick auf das Sportgeschehen zwischen Lippe und Ruhr.
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