Der FC Overberge jubelt über den späten Sieg gegen den VfL Kamen II. © Palschinski
Fußball

Joker-Tor in der Nachspielzeit: FC Overberge dreht verrücktes Spiel gegen den VfL Kamen II

Das Siegtor für den FC Overberge fiel erst in der Nachspielzeit. Doch danach hätten die Gäste aus Kamen beinahe noch den Ausgleich erzielt, es fehlte nur das Quäntchen Glück.

Zwei Führungswechsel und ein später Sieger: In einem rasanten Spiel gewann der FC Overberge gegen die Reserve des VfL Kamen mit 3:2.

Kreisliga A2 Unna-Hamm

FC Overberge – VfL Kamen II

3:2 (1:1)

Ein glückliches Händchen bewies das Trainerteam der Platzbesitzer, denn der in der 77. Minute eingewechselte Janis Alexander Loch besorgte in der Nachspielzeit den viel umjubelten 3:2-Siegtreffer. Frust dagegen beim Coach des VfL Kamen II, Alexander Hennig: „Die Mannschaft hat heute wieder einmal alles gegeben und einen unbändigen Kampfgeist an den Tag gelegt. Das war eine mehr als unglückliche Niederlage. Zumindest einen Zähler hätten wir mitnehmen müssen, aber uns fehlt einfach das Quäntchen Glück.“

Die ersten 45 Minuten verliefen ohne große Höhepunkte, das 1:1 zum Seitenwechsel war gerecht. In der 67. Minute brachte Tim Schemmer den VfL etwas überraschend mit 2:1 in Führung. Danach hatte der eingewechselte Daniel Malek in zwei Situationen die Riesenmöglichkeit, das Ergebnis auf 3:1 zu stellen. Doch er konnte die sich bietenden Chancen nicht verwerten.

Kevin Röse und Tim Schemmer im Pech

In der Endphase setzen die Hausherren alles auf eine Karte. In der 84. Minute traf Tim Rüger zum 2:2. Dann kam der Auftritt des eingewechselten Loch. Das war aber noch nicht das Ende dieser dramatischen Partie. In der 95. Minute visierte Kevin Röse nur den Pfosten an, den Abpraller brachte Schemmer nicht im gegnerischen Gehäuse unter.

„Wir haben uns heute für den Riesenaufwand, den wir betrieben haben, gegen einen sehr defensiv eingestellten Gegner mit drei Punkten belohnt“, jubelte Overberges Übungsleiter Recep Alkan.

FCO: Panne, Rüger, Groß. Kloß (64. Hellmich), Steffen, Piotrowski, Wittwer, Ndreu (46. Beck), Schröder, Goslawski (77. Loch), Eren

VfL: Hellebrandt, Rademacher, Pirpir (85. Heil), Möller, Schmelzer, Hirsch, Cebeci (80. Röse), Udomphol (60. Malek), Kanzog, Schemmer, Freyermuth (46. Diallo)

Tore: 1:0 Piotrowski (10.), 1:1 Freyermuth (40.), 1:2 Schemmer (67.), 2:2 Rüger (84.), 3:2 Loch (92.)

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