Jubel über den wichtigen Saisonsieg: In der Kabine des SuS Oberaden entstand dieses Foto nach dem Erfolg. © SuS Oberaden
Handball

Routinier und Youngster stehen sicher: Super-Phase gibt SuS Oberaden Selbstbewusstsein

Ein Routinier und ein Youngster stehen sicher im Abwehrverband des SuS Oberaden, der sich in Kinderhaus dank einer Super-Phase durchsetzte.

Mit einem weiteren Auswärtssieg bauten die Handballer des Verbandsligisten SuS Oberaden ihr Punktekonto auf 10:8 aus.

Verbandsliga 2

Westfalia Kinderhaus – SuS Oberaden

26:30 (11:17)

Erneut musste Spielertrainer Mats-Yannick Roth mit Fabian Lauber, Lauris Hajduk und Torhüter Mario Schäfer auf wichtige Kräfte verzichten. Dennoch konnten die „Cobras“ vom Anpfiff an die Partie bestimmen. Nach fünf Minuten netzte Mika Kurr bereits zur 4:1-Führung ein, die auch in der Folge weiter ausgebaut werden konnte. So legte der Oberadener Nachwuchsspieler einen weiteren Treffer zum 10:4 nach (14.). Bis auf 13:5 zog Oberaden weg.

Mika Kurr und Thomas Brannekämper den Abwehr-Innenblock

„Das war eine Super-Phase von uns“, sagte Roth, der selber auch wieder aktiv in der eigenen Deckung aushalf. Er stellte erneut mit Youngster Mika Kurr und Routinier Thomas Brannekämper den Abwehr-Innenblock auf, die beide ihren Job gut erledigten. In der Schlussviertelstunde übernahm dann Roth selber den Abwehrpart von Mika Kurr. Mit einer komfortablen 17:11-Führung gingen die Cobras in die Kabine.

Konzentration im Rücklauf- und Zweikampfverhalten lässt nach

Nach dem Wechsel schlichen sich Unkonzentriertheiten bei den Grün-Weißen ein. Erschwerend kam hinzu, dass Oberaden zehn Minuten mehr in Unterzahl war als der Gegner. „Diese Phasen haben wir eigentlich ganz gut gemeistert“, so Roth. Doch die Westfalia konnte den Rückstand verkürzen. Die Konzentration beim Rücklauf- und Zweikampfverhalten ließ bei Oberaden nach. Bis auf 20:22 (48.) arbeitete sich die Westfalia wieder heran. „Das hat mich schon etwas geärgert. Wir haben dann wieder umgestellt“, sagte Roth im Rückblick.

Drei Treffer in Folge zum 25:20 brachten dann Ruhe ins Oberadener Spiel und der Sieg war nicht mehr gefährdet. „Das war heute besonders wichtig hier einen souveränen Sieg zu feiern“, erinnert Roth an die extreme Abstiegsregelung in dieser Verbandsligasaison. Ab Platz neun geht es in die Landesliga. Und zu diesem neunten Platz haben die Cobras nun mit ihren 10:8 Punkten drei Zähler Vorsprung.

SuS: Wenzel, Makus – Schichler, Herold (7/4), Rodefeld (2), Dittrich, Mosch, Goslawski, Roth, Stock (4), Brannekämper (5), Kurr (3), Fehring (9/1)

Strafminuten: 2 / 12

Torfolge: 2:5, 3:9, 5:13, 11:17 – 15:19, 18:20, 20:22, 26:30

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