Serkan Gül (links) und der VfL Kamen setzten sich beim PSV Bork eindrucksvoll durch. © Jura Weitzel
Fußball

Spannender geht´s nicht: Duell der Kreisliga-Rivalen endet im Elfmeterschießen

Während der VfL Kamen locker in Bork in die nächste Runde einzog, gab es am Häupenweg Spannung pur: Der VfK Weddinghopfen und der BSV Heeren mussten ins Elfmeterschießen.

Der VfL Kamen hat den Sprung in die zweite Pokalrunde auf Kreisebene geschafft. Spannender ging es aber im Duell des VfK Weddinghofen gegen den BSV Heeren zu.

Kreispokal: PSV Bork – VfL Kamen 2:6 (0:3). Der VfL Kamen hat dank seiner individuellen Klasse locker die Hürde PSV Bork genommen. Mann des Tages war dabei Mark Ellerkmann, der erst drei Wochen Urlaub hatte, dann eine Woche trainierte und nun drei Treffer einnetzte.

Trainer Emre Aktas war am Ende aber wieder nicht zufrieden mit dem Spiel seiner Truppe. „Bork hatte zu Beginn schon zwei Möglichkeiten, die wir nicht zulassen dürfen. Am Ende unterlaufen uns wieder zwei individuelle Fehler, die Bork zu zwei Toren nutzt. Das ist nicht unser Anspruch“, herrscht beim VfL weiterhin Rede- und Arbeitsbedarf.

Sein Team habe dafür gesorgt, dass der PSV Bork stets Spielfreude gehabt hätte. „Wir haben uns mit der Mannschaft darauf verständigt, frühzeitig mit der Vorbereitung anzufangen – und jetzt laufen wir irgendwie hinterher.“ Glücklicherweise gab es am Sonntag in Bork keine weiteren Verletzten.

VfL Kamen: Kiranyaz, Naijh (73 Helvaci), Kisa (66. Öztürk), Büyükdere (66. Dikmen), Gül (73. Berlandieri), Ellerkmann, Gohr, Tekelier, Rudolf, Born, Nagler

Tore: 0:1 (15.) Ellerkmann, 0:2 (27.) Büyükdere, 0:3 (34.) Ellerkmann, 0:4 (54.) Ellerkmann, 0:5 (62.) Gohr, 0:6 (75.) Gohr, 1:6 (77.) Zinter, 2:6 (89.) Hüning

Kreispokal: Weddinghofen – BSV Heeren 11:10 (3:3) n. 11m. Der VfK Weddinghhofen hat die zweite Runde um den diesjährigen Kreispokal erreicht. Dazu benötigten die Bergkamener ein Elfmeterschießen gegen den alten Rivalen aus Heeren. Zuvor sahen die Zuschauer allerdings eine Partie, in der alles, ganz sicher aber kein guter Fußball geboten wurde.

Einer der wenigen Aktivposten aufseiten der Platzherren war sicherlich Mustafa Akti, der immerhin für alle drei Tore aus dem normalen Spielverlauf heraus für den VfK verantwortlich zeichnete. Immerhin: Nach dem Führungstor der Platzherren durch Akti drehten die Heerener den Spieß um – in der Form, dass Tim Heberlein zwei Mal traf. Das gelang auf der anderen Seiten auch Akti. Als Heerens Arne Volkmer dann fast mit dem Schlusspfiff das Tor zum 3:3 schaffte, musste ein Elfmeterschießen die Entscheidung bringen.

„Wir haben eine super Leistung geboten, ich bin sehr zufrieden“, meinte VfK-Coach Stefan Feldmann. „Wir haben verdient verloren, das ist das Ergebnis unserer schlechten Trainingsbeteiligung“, bilanzierte BSV-Trainer Christoph Golombek.

VfK: Heyck – Rizkat, Machmüller, Knedlik, Akti, Civak, ERbay, Mertin, Özdamar Derecik, Kahraman – eingewechselt: Schmitt

BSV: Eike – Heins, Kissing, Kortenbruck, Herbort, Gaida,Böhmfeldt, Titt, Schäfer, Herberlein, Becker – eingewechselt: Ernst, Honorio, Volkmer

Tore: 1:0 (16.) Akti, 1:1 (38.) Heberlein, 1:2 (39.) Heberlein, 2:2 (52.) Akti, 3:2 (64.) Akti, 3:3 (89.) Volkmer

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67er Jahrgang aus dem Herzen Westfalens. Lokaljournalist durch und durch, seit über 25 Jahren mit dem geschärften Blick auf das Sportgeschehen zwischen Lippe und Ruhr.
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