Der SuS Oberaden (grün) will gegen den RSV Altenbögge die nächsten Punkte einfahren. © Palschinski
Handball

SuS Oberaden im Fast-Derby – bei einem Gegner, der sich gemausert hat

Derby-Fieber sieht anders aus. Dennoch muss sich der SuS Oberaden an die Ehre fassen, wenn es am Sonntagabend zu einem Gegner geht, der sich gewaltig gemausert hat.

Obwohl der RSV Altenbögge in den letzten Jahren noch nie mit dem SuS Oberaden in einer Spielklasse agierte, sind die Bönener bei den Grün-Weißen gut bekannt.

Verbandsliga: RSV Altenbögge – SuS Oberaden (So. 18.00). Im Kreispokal, in Testspielen in den Vorjahren sowie in den Partien gegen die zweite Mannschaft hinterließ der RSV einen immer besseren Eindruck und fordert die Oberadener jetzt erstmals in der Meisterschaft heraus.

„Ein richtiges Derby ist es für mich nicht, das haben wir hoffentlich irgendwann wieder gegen den rot-weißen Nachbarn. Aber auf jeden Fall ist es ein besonderes Spiel gegen einen Gegner aus dem heimischen Kreis, der sich in den letzten Jahren toll entwickelt hat und einen super Handball spielt“, meint SuS-Coach Mats-Yannick Roth im Vorfeld der Partie.

RSV Altenbögge stellt eingespieltes Team mit Verbandsliga-Niveau

Altenbögge ist mit 2:2 Punkten respektabel in die Verbandsliga-Saison gestartet und will zu Hause die Weiße Weste wahren. Oberaden setzte beim 37:29-Erfolg gegen den PSV Recklinghausen in der Vorwoche ebenfalls ein erstes Ausrufezeichen und will besonders an die Offensivleistung anknüpfen. „Wir haben spielerisch und individuell genug Möglichkeiten, um vorne unsere Akzente zu setzen. Bekommen wir das in Bönen umgesetzt, wollen wir da natürlich etwas Zählbares mitnehmen“, so SuS-Trainer Roth.

Der RSV Altenbögge gilt als gut eingespieltes und temporeiches Team, welches laut Roth auf allen Positionen „mit Spielern auf Verbandsliga-Niveau“ besetzt ist.

Bei den Oberadenern selbst sind die Einsätze von Routinier Thomas Brannekämper (krank), Fabian Lauber und Lauris Hajduk (angeschlagen) zumindest mit einem kleinen Fragezeichen versehen. Trainer Roth fällt ebenfalls mit Rückenproblemen aus und wird durch Stephan Schichler vertreten.

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