Der FC TuRa ist heiß: Mit einem Sieg am Sonntag möchte der Tabellenzweite den Abstand zum Spitzenreiter verkürzen. © Palschinski
Fußball

TuRa-Torjäger top motiviert: Im Spitzenspiel geht’s gegen seinen Ex-Klub

Topspiel in der Kreisliga A2: Der Verfolger mit dem aktuellen Torschützenkönig jagt den Spitzenreiter Kamener SC - dort hatte der Stürmer noch in der Vorsaison gespielt.

In der Kreisliga A2 kann es wieder spannend werden. Am Sonntag steigt in der A2 das Spitzenspiel des Zweiten gegen den Tabellenführer.

Kreisliga A2 Unna-Hamm

FC TuRa Bergkamen – Kamener SC

Nach dem verdienten 3:0-Erfolg gegen RW Unna erwartet der Tabellenzweite FC TuRa Bergkamen am Sonntag ab 14.45 Uhr mit dem Spitzenreiter Kamener SC das absolute Topteam der Liga im Stadion am Nordberg. Beide Mannschaften verfügen über die torhungrigsten Angriffsreihen der Kreisliga A2. Die Hausherren haben bisher 41 Treffer erzielt, während es der Kamener SC auf 40 Tore gebracht hat. Demzufolge ist sicherlich mit einem Torspektakel zu rechnen.

„Die Vorstellung meiner Mannschaft am vergangenen Freitagabend gegen RW Unna hat mir sehr gut gefallen. Wir waren von Beginn an zweikampfstärker und dynamischer als der Gegner, die Defensivleistung kann ich nur als hervorragend bezeichnen“, blickt Bergkamens Übungsleiter Chris Brügmann mit großer Zufriedenheit auf den 10. Spieltag zurück.

„Wir müssen noch eine Steigerung gegenüber der letzten Partie anbieten.“

Chris Brügmann, TuRa Bergkamen

„Aber mit dem Kamener SC wartet nun ein noch stärkerer Gegner auf uns. Die Mannschaft agiert bisher äußerst konstant, hat immerhin neun Siege und ein Remis erreicht. Das ist schon beeindruckend. Insbesondere die Außenstürmer Jan Jacob und Jonas Thorsten Hahn sind brandgefährlich. Da müssen wir alles abrufen, hochkonzentriert auftreten und noch eine Steigerung gegenüber der letzten Partie anbieten. Um weiterhin im Meisterschaftsrennen zu bleiben, müssen wir dieses Spiel unbedingt gewinnen“, kennt Brügmann die aktuelle Tabellensituation bestens. Der Abstand zum Kamener SC beträgt immerhin schon sieben Zähler und soll nach Möglichkeit nicht weiter anwachsen.

Es wird Zeit für die Aufholjagd: TuRa-Trainer Chris Brügmann möchte mit einem Sieg Boden auf den Spitzenreiter Kamener SC gutmachen.
Es wird Zeit für die Aufholjagd: TuRa-Trainer Chris Brügmann möchte mit einem Sieg Boden auf den Spitzenreiter Kamener SC gutmachen. © Thorsten Teimann © Thorsten Teimann

Im Lager des FC TuRa hat in dieser Woche die Grippewelle zugeschlagen. Der Einsatz von Nils Rataj, Steven Schnura, Volkan Gül und Ibrahim Bah wird sich wohl endgültig erst am Sonntag entscheiden. Definitiv ausfallen werden dagegen Nico Krause und Dominik Lalla, dafür ist Christopher Kurpanik wieder im Kader.

Die Trainer des Kamener SC Ahmet Kaya und Thorsten Lenz sowie Geschäftsführer Bernd Schimanski haben Bergkamen schon einige Male beobachtet und dabei wichtige Erkenntnisse gesammelt.

Kamener SC hat Respekt vor Torschützenkönig Pascal Kupfer

„TuRa hat zuletzt überzeugende Leistungen angeboten und gegen Unna sehr effektiv agiert. Mit unserem ehemaligen Mittelstürmer Pascal Kupfer stellt Bergkamen den bisherigen Torschützenkönig der Liga, der schon 14 Treffer markiert hat. Da werden wir uns aber etwas einfallen lassen. Unsere Spieler haben im bisherigen Saisonverlauf viel Selbstvertrauen getankt und sind heiß auf diese Begegnung. Die Trainingsbeteiligung war wieder top. Wir wollen den Abstand zu Bergkamen halten, demzufolge könnten wir auch mit einem Remis gut leben. Trotzdem werden wir alles versuchen, um drei Punkte einzufahren“, gibt sich Schimanski recht zuversichtlich.

Kim Denninghoff ist nach überstandener Rotsperre wieder im Aufgebot, der Einsatz von Jan Brinkmann steht noch nicht fest. Ansonsten kann der Kamener SC personell aus dem Vollen schöpfen. Die Hausherren hoffen in dieser hochinteressanten Partie auf eine große Zuschauerkulisse.

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