Torhüter Anthony Mertin spielte mit seinem VfK Weddinghofen lediglich Remis gegen die Zweite des Kamener SC. © Dirk Berkemeyer
Fußball

VfK reagiert auf Katastrophen-Start: Spieler mit Landesliga-Erfahrung kommt

Keine Punkte, 0:14-Tore – so lautet die Bilanz des VfK Weddinghofen nach zwei Spielen. Obendrein warf der A-Kreisligist einen Neuzugang wieder raus, hat nun aber gute Neuigkeiten zu vermelden.

Eigentlich wollte der VfK Weddinghofen in der Kreisliga A möglichst schnell Punkte sammeln, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu bekommen. Nach zwei Spieltagen ist der Klub vom Häupenweg allerdings hart auf dem Boden der Tatsachen gelandet: Zwei deutliche Niederlagen sowie Ärger mit einem vielversprechenden Neuzugang – das ist nicht nach dem Geschmack des Vorsitzenden Manfred Frieg, der auf den katastrophalen Start reagiert und zwei Neuzugänge verkündet.

Yasin Gider und Marco Kompalla sollen dabei helfen, dass beim VfK schnellstmöglich wieder Ruhe einkehrt. „Gerade in der aktuellen Situation tun uns zwei Spieler mehr gut“, betont Frieg – am vergangenen Sonntag nahm neben Trainer Stefan Feldmann schließlich nur ein Auswechselspieler auf der Ersatzbank Platz.

Ob Gider und Kompalla nun bereits am dritten Spieltag eingreifen werden, steht final noch nicht fest, spätestens danach plant Frieg aber mit dem Duo.

Weddinghofen begrüßt zwei Allrounder in der Mannschaft

Gider ist Offensivspieler und kommt von der Reserve der IG Bönen. „Den kann man vorne eigentlich überall einsetzen“, freut sich Frieg über eine Allzweckwaffe im Angriff. Gider erlebte bereits erfolgreiche Zeiten mit dem VfK, spielte zeitweise auch in der Zweiten in der Kreisliga D.

Yasin Gider bejubelt hier zusammen mit TuRa-Betreuer Erkan Gökce einen Treffer zu Bezirksliga-Zeiten. © Archiv © Archiv

Auch Kompalla ist einer aus der Kategorie „Allrounder“, er wird aber erst nach und nach zu einer echten Option werden. „Er hat bei uns in der A-Jugend gespielt und anschließend drei Jahre pausiert“, erklärt Frieg.

Am Sonntag (15 Uhr) geht es für Weddinghofen bereits darum, gegen Uentrop II den kompletten Fehlstart abzuwenden. „Wenn alle da sind, sollte das klappen“, gibt Frieg sich zwar zuversichtlich, allerdings waren zuletzt eben nie alle da. Auch die beiden vielversprechenden Neuzugänge Pascal Horchler und Marvin Machmüller nicht. Horchler fehlt verletzt, Machmüller hat einen neuen Job begonnen und muss schauen, „wie das zeitlich hinhaut“, so Frieg.

„Wir werden nicht nervös“, sagt der Vorsitzende mit einem Blick auf die Tabelle und die Gesamtsituation, „zumindest im Moment noch nicht“. Positive sportliche Schlagzeilen am Sonntag wären hilfreich, damit das auch so bleibt.

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