VfK Weddinghofen, hier mit Kapitän Tolga Civak, hat das erste Testspiel hinter sich. © Berkemeyer
Fußball

VfK Weddinghofen mit dem Aufstieg als Ziel? „Die Spieler dürfen gerne träumen“

In der vergangenen Saison gelang dem VfK Weddinghofen nichts. Nun hat sich einiges getan und die Spieler formulieren ambitionierte Zielsetzungen. Trainer Stefan Feldmann ordnet dies ein.

Der erste Test ist gelungen – trotz einer Niederlage. „Darauf kann man definitiv aufbauen“, sagt Stefan Feldmann, Trainer des Fußball-A-Ligisten VfK Weddinghofen nach dem Freundschaftsspiel gegen die zweite Mannschaft von VfL Kamen. Das verlor der VfK zwar knapp und kur vor Schluss mit 0:1, mit dem Gezeigten war Feldmann aber zufrieden. Nachdem Weddinghofen in der annullierten Saison mit null Punkten Tabellenletzter war, ist das ein Schritt in die richtige Richtung gewesen.

„Im Gegensatz zu dem, was ich in der letzten Saison gesehen habe, war das schon eine große Steigerung“, fasste Feldmann zusammen. Spielerisch, aber auch konditionell zeigte sich der VfK in einer guten Verfassung, hätte in der ersten Halbzeit in Führung gehen müssen.

Am Ende stand trotzdem eine 0:1-Niederlage zu Buche, für Feldmann aber kein Beinbruch: „Die Jungs haben das, was ich gefordert habe, gut umgesetzt.“ Den Grundstein hat der Trainer selbst bereits vor vier Wochen gesetzt – seitdem ist der VfK bereits im Training.

Marvin Machmüller (l.) und VfK-Coach Stefan Feldmann kennen sich noch aus gemeinsamen Zeiten beim Kamener SC.
Marvin Machmüller (l.) und VfK-Coach Stefan Feldmann kennen sich noch aus gemeinsamen Zeiten beim Kamener SC. © VfK © VfK

„Wir haben direkt losgelegt, als wir durften. Die ersten zwei Wochen haben wir kontaktfrei trainiert und danach das Tempo angezogen“, beschreibt Feldmann. Das hat sich ausgezahlt: „Wir sind jetzt schon fitter als in der letzten Saison.“

Die gelte aber ohnehin nicht als Vorbild und ist unter der Kategorie „Betriebsunfall“ einzuordnen. Damals sollte Daniel Knapp das Team coachen, konnte der Aufgabe aus Zeitgründen aber kurzfristig nicht mehr nachgehen. „Daniel hat dann mich gefragt, ob ich einspringen könne“, erinnert sich Feldmann: „Die Mannschaft hatte keine Vorbereitung absolviert, nach drei Trainingseinheiten sind wir in die Saison gestartet.“

„Dafür, dass sie keine Kondition hatten, haben sie es sogar noch ganz gut gemacht“, findet Feldmann. Nach vier verlorenen Spielen stand Weddinghofen dennoch auf dem letzten Platz – was sich in der neuen Saison ändern soll. „Mein Ziel ist erstmal das Mittelfeld, sodass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden“, verkündet Feldmann.

Seine Spieler, insbesondere die Neuzugänge, sind da deutlich ambitionierter: Cafer Gül möchte unter den ersten fünf landen, Deniz Kahraman peilt ähnliche Gefilde an. „Die Jungs dürfen gerne träumen. Sie müssen aber auch entsprechende Leistung auf dem Platz zeigen“, stellt Feldmann klar.

Neuzugänge hinterlassen direkt einen guten Eindruck

Zum Teil haben das die Neuzugänge bereits im ersten Test zeigen können. „Marvin Machmüller hat ein richtig starkes Spiel in der Abwehr gemacht, er ist eine hundertprozentige Verstärkung für uns“, freut sich der 35 Jahre alte Feldmann. Auch Cafer und Kahraman hätten einen guten Eindruck hinterlassen – das gelte aber auch für die Mannschaft als solche.

„Das war ganz anders vom Auftreten, ganz anders in der Einstellung“, erkannte Feldmann. Ob das reicht, um den Eindruck der vergangenen Spielzeit vergessen zu machen, werden die nächsten Monate zeigen.

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