Trainer des FC Frohlinde glaubt nicht, dass ihm eine Rückrunde vergönnt ist

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Während des Lockdown Light belegen die Fußballer des FC Frohlinde den 14. Landesliga-Rang, stecken also in der Abstiegszone fest. Ihr Coach hat die Alarm-Sirenen aktiviert.

Castrop-Rauxel

, 18.11.2020, 10:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit nur einem Sieg und fünf Spielen haben die Landesliga-Fußballer des FC Frohlinde den Saisonstart in den Sand gesetzt . Als Viertletzte belegen die Castrop-Rauxeler während des Lockdowns Light einen der fünf Abstiegsplätze der Liga.

Halbe Sachen machen. Das führt selten zum Erfolg. Der FC Frohlinde muss sich wohl darauf einrichten, mit der Hälfte der 34 geplanten Spiele den Schaden reparieren zu müssen. Diesen Gedanken bringt FCF-Spielertrainer Stefan Hoffmann ins Spiel.

Hoffmann glaubt an Re-Start im März 2021

Der Coach glaubt nicht daran, dass die ausgesetzte erste Serie im Jahr 2020 überhaupt noch weitergespielt wird. Somit könnte nach der Winterpause auch die komplette Saison nicht zu Ende gebracht werden - weil sehr viele Partien nachgeholt werden müssen. Hoffmann sagte in einem Gespräch mit der Redaktion: „Wie soll das funktionieren? Zu diesem Zeitpunkt glaube ich nicht, dass es im Dezember weitergehen wird. Es war ja angedacht noch eine zweiwöchige Vorlaufzeit einzulegen.“

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Hoffmann erklärte weiter: „Ich glaube, dass erst ab März 2021 die restlichen Spiele der Hinserie laufen.“ Die dann komplette erste Serie könnte, nach Hoffmanns Idee, auch über Titel und Abstieg entscheiden. Dass der Coach das nicht durch die Vereinsbrille sieht, ist aller Ehren wert.

Seine Mannschaft, die er mit Michael Wurst gemeinsam coacht, steht mit nur fünf Punkten ganz tief auf dem 15. Platz in der Abstiegszone. Mit einer Entscheidung wie in der Corona-Abbruchsaison 2019/20 rechnen die Frohlinder nicht. Da waren sie ebenfalls abstiegsgefährdet - und profitierten davon, dass keine Absteiger ermittelt wurden.

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So haben die beiden Trainer des FCF, Hoffmann und Wurst, in der trainingsfreien Zwangspause ihren Spielern nicht nur Trainingspläne mit auf den Weg gegeben. Hoffmann erläuterte zudem: „Wir haben den Spielern richtig eingeimpft, dass wir bei Wiederbeginn sofort voll gefordert sind.“ Und Hoffmann sinnt weiter in seinen Gedanken: „Es wird dann wohl keine Rückrunde geben, in der wir etwas reparieren könnten.“

Mut macht der erste Saison-Sieg beim 2:1 bei Viktoria Resse vor der Stilllegung des Spielbetriebes. Weil es dort endlich so lief, wie es sich die Verantwortlichen mit ihrem Kader vor der Saison vorgestellt haben. Mit diesem Erfolg im Hinterkopf soll es erfolgreich weitergehen.

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Nach wie vor ist Hoffmann von seinem Kader überzeugt. Der bleibt im Winter auch so zusammen. Falls noch jemand dazu kommt, muss er zum Team passen. Denn auch auf Harmonie legen die Trainer wert. So werden mit Ausnahme von Dominik Grgic, der Frohlinde verließ, alle anderen den Kampf aufnehmen.

Wann und wie ist noch nicht sicher (Stand vom 17. November). Der 12. Spieltag am 6. Dezember (ist noch nicht abgesetzt) mit dem Auswärtsspiel beim Erler SV scheint in der Durchführung augenblicklich nur utopischer Art.

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