A-Kreisligist Arminia Ickern ist sich der drohenden Abstiegsgefahr bewusst

hzFußball-Kreisliga A

Nach zwei Rückzügen vor dem Saisonbeginn stand fest: Aus der Fußball-Kreisliga A wird kein Team mehr absteigen. Doch Arminia Ickern könnte dieses Szenario dennoch drohen.

Ickern

, 07.11.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für die Fußballer des A-Kreisligisten SC Arminia Ickern läuft die Saison noch nicht wirklich rund. Die Mannschaft von SCA-Trainer Stephan Böhm steht nach zwölf Spieltagen auf dem 14. Tabellenplatz.

Durch den Doppelrückzug der beiden Teams SV Fortuna Herne und Spvg Arminia Holsterhausen, die sich beide noch vor Saisonbeginn vom Spielbetrieb abgemeldet haben, ist der 14. Rang nun gleichbedeutend mit der „Roten Laterne“ für die Ickerner – und plötzlich grassiert auch wieder das Abstiegsgespenst an der Ickerner Glückauf-Kampfbahn.

So könnte es zu dazu kommen, dass eine dritte Mannschaft absteigt

Zwar stehen mit den beiden genannten Teams bereits die beiden regulären Absteiger der Liga fest – trotzdem kann unter Umständen noch ein drittes Team den Gang in die Kreisliga B antreten müssen. „Das ist gar nicht mal so unrealistisch“, ist sich auch Stephan Böhm der drohenden Gefahr bewusst.

Denn sobald mehr als ein Verein aus dem Kreis Herne aus der Bezirksliga absteigt, erhöht sich auch die Zahl der Absteiger aus der Kreisliga A. Derzeit stecken mit der SG Castrop (13. von 15 Teams), der SG Herne 70 (14./16) und den SF Wanne-Eickel (11./16) gleich drei Teams im Abstiegskampf der beiden Bezirksliga Staffeln 9 und 10. Neben den Arminen ist übrigens auch der FC Frohlinde II (12.), der nur zwei Zähler mehr auf dem Konto hat als Ickern, von diesem Szenario bedroht.

Ickerns Trainer Böhm will den Teufel aber noch nicht an die Wand malen. „Wir haben auch gegen Merklinde (1:4-Niederlage; Anm. d. Red.) kein schlechtes Spiel gemacht“, betont der Trainer, „das Problem ist, dass wir uns für unseren Aufwand derzeit einfach nicht belohnen.“

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Der Übungsleiter hofft, dass auch wieder das Quäntchen Glück zurückkehren wird, damit die Serie von zuletzt elf sieglosen Partien in Folge ein Ende nimmt. „Wir haben uns vor der Saison Platz neun als Ziel gesetzt und davon wollen wir nicht abweichen“, unterstreicht Böhm die eigenen Ansprüche.

Der Coach weiß aber auch: „Dafür müssen wir schon noch Punkte einfahren.“ Derzeit belegt der BV Herne-Süd mit zehn Zählern Vorsprung den anvisierten neunten Tabellenplatz. Nach dem spielfreien Spieltag am nächsten Wochenende warten noch drei wichtige Partien auf Ickern. Erst gastieren die SF Wanne-Eickel II (6.) in der heimischen Glückauf Kampfbahn. „Ich habe mir die schon angeschaut, die haben eine starke Offensive“, berichtet Böhm.

Diese Spiele warten in diesem Jahr noch auf Arminia Ickern

Eine Woche später folgt dann das Kellerduell, ebenfalls daheim, gegen Firtinaspor Herne II (13.), gegen die der SCA im Hinspiel den bisher einzigen Saisonsieg gefeiert hat. Kurios: Obwohl Firtinaspor II selbst noch keinen „Dreier“ in dieser Spielzeit landen konnte, rangieren sie in der Tabelle trotzdem vor Ickern.

Die Herner spielten nämlich schon sechs Mal unentschieden. Am letzten Spieltag vor der Winterpause hat die Böhm-Elf dann noch einmal beim FC Marokko Herne (10.) die Chance, das Abstiegsgespenst vom eigenen Weihnachtsfest vorerst fernzuhalten.

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