Adler krallen sich die Tabellenspitze nach Sieg über den Schweriner KC

Korfball-Regionalliga

Die Regionalliga-Korfballer des KV Adler Rauxel haben einen Verfolger im Kampf um eines der beiden Play-Off-Endspiel-Tickets abgeschüttelt.

Castrop-Rauxel

, 03.02.2019, 21:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Adler krallen sich die Tabellenspitze nach Sieg über den Schweriner KC

Julia Strach (am Ball) war mit ihren fünf Körben maßgeblich am 18:16-Sieg des KV Adler Rauxel gegen den Schweriner KC beteiligt. © Volker Engel

Die Korfballer des KV Adler Rauxel haben am Sonntagabend die Tabellenspitze der Regionalliga von der spielfreien SG Pegasus Rommerscheid erobert. Die Rauxeler feierten in Deutschlands höchster Spielklasse einen 18:16 (9:7)-Sieg im Derby gegen den Schweriner KC.

Durch ihre dritte Saisonniederlage können die Schweriner nicht mehr aus eigener Kraft einen der beiden Plätze für die Play-Off-Endspiele um den Titel erreichen. Die Rauxeler haben jetzt zusammen mit Rommerscheid die besten Karten, wieder in das Finale einzuziehen.

Gegen Schwerin hatten die Adleraner nach einer 3:0-Führung mit 3:4 in Rückstand gelegen. Danach war das Team von Rauxels Trainer Patrick Fernow allerdings stets in Front. Fernow meinte: „Wir haben uns gute Chancen herausgearbeitet, die wir zunächst noch nicht verwerten konnten.“ In die Karten spielte den Rauxelern hier, dass dem SKC 15 Minuten lang kein Korberfolg gelang. Fernow: „Da hatten die Schweriner auch Wurfpech.“

Viele Gruppe-Kranke


Schwerins Co-Trainer erklärte: „Wir haben derzeit das Manko, dass unsere Hauptangriffe nicht zum Erfolg führen. Wir können nicht darauf setzen, dass wir durch Zufallskörbe solch ein Spiel gewinnen.“ Der SKC konnte nicht seine Bestbesetzung aufbieten. Nach dem Auftritt beim Europa Shield in Tschechien fielen Lea Witthaus, Karen Fuchs, Lucas Witthaus, Hannah Heilmann und Andrea Weckendrup mit Grippe aus. Gerade auf Frauenseite fehlte daher die erste Garde. Die Bank wurde mit Akteurinnen des SKC 4 aufgefüllt.

Mit fünf Körben war Julia Strach beste Adler-Werferin. Einige der Treffer waren wichtig, sagte Fernow. Zumeist lag sein Team mit zwei bis vier Körben vorn.

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