Adler Rauxel muss sich durchschlagen - ohne einige Stammspieler und den Trainer

Korfball-Regionalliga

In der Korfball-Regionalliga hat der KV Adler Rauxel (2.) ist den Play-Off-Endspielen nähergekommen. Das 17:8 gegen Schlusslicht Schweriner KC 2 war der siebte Sieg im achten Spiel.

04.02.2020, 17:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Adler Rauxel muss sich durchschlagen -  ohne einige Stammspieler und den Trainer

Da Trainer Patrick Fernow gesperrt war, übernahm Ex-Adler-Spieler Henning Schmidt (r) die Betreuung des Regionalliga-Teams. In diesem war Johannes Langer eine der wenigen Stammkräfte, die nicht erkrankt fehlten.Foto Engel © Volker Engel

Die Rauxeler haben weiterhin zwei Punkte Vorsprung auf den Titelverteidiger SG Pegasus Rommerscheid (3.), der nach aktuellem Stand nicht erneut um die Meisterschaft spielt.

Personell hatten die Rauxeler im Duell mit dem Aufsteiger SKC 2 arge Probleme. Denn neben Lea Sander (Studium in den Niederlanden) fehlten viele Leistungsträger durch Krankheit. Nur Johannes Langer, Lucas Frohnhöfer und Annika Hornig konnten spielen. Auch Vize-Kapitän Tim Langhorst fiel aus.

Rauxeler Trainer ist gesperrt


Zudem konnten die Adleraner nicht auf die Unterstützung von Trainer Patrick Fernow bauen. Denn dieser saß eine Sperre nach einer Gelben Karte im Spitzenspiel gegen den TuS Schildgen (1./25:18) ab. Deshalb übernahm der Ex-Spieler Henning Schmidt die Betreuung.

Langhorst berichtete: „Unsere Verteidigung war sehr gut gegen Schweriner, die mit den ehemaligen Spielern der ersten Mannschaft, Julian Schittkowski, Linda Schiller und später auch Lennart Schwirtz, angetreten sind. Man hat bei uns ganz klar gemerkt, dass kaum jemand Vollgas geben konnte.“

Unterdessen musste sich der Tabellenvorletzte HKC Albatros überdeutlich mit 15:36 bei der SG Pegasus geschlagen geben. Auch die Henrichenburger waren personell nicht auf Rosen gebettet.

Unter anderem fiel Nationalmannschaftsspielerin Madeline Gust (krank) aus. Um antreten zu können, beriefen die Albatrosse Sylvia Wenzelewski aus der Hobbymannschaft in das Regionalliga-Team.

Wichtige Spiele für den HKC Albatros


Jan Rzisnik, der ebenfalls nicht auflaufen konnte, berichtete: „In den ersten zehn Minuten des Spiels war die Trefferquote von Pegasus extrem hoch, sodass wir bereits mit sieben Körben in Rückstand gerieten.“ Danach stand die HKC-Verteidigung zwar besser, dennoch seien „36 Gegenkörbe zu viel“, so Rzisnik. Dieser betonte: „Jetzt wird der Fokus auf die nächsten beiden Wochen gelegt. Hier stehen für uns die entscheidenden Spiele gegen Pegasus 2 im DTB-Pokal und in der Liga auf dem Programm.“

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