Aus der Bezirksliga steigen vier Teams ab

Fußball

CASTROP-RAUXEL Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen hat die Auf- und Abstiegsregeln von der Kreis- bis zur Westfalenliga festgelegt (Männer und Frauen). Besonders hart wird der Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga. Achtung, Merlinde und Obercastrop - aus euren Staffeln steigen vier Mannschaften ab. Ein Überblick.

07.07.2009, 13:02 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Meister jeder Staffel in der Westfalenliga steigt zur NRW-Liga auf. Einzige Ausnahme: In dieser Spielklasse spielt bereits eine Mannschaft desselben Vereins. Die vier Letzten jeder Staffel steigen zur Landesliga ab. Sollte eine erste Mannschaft in die Westfalenliga durch Abstieg oder Lizenzentzug eingruppiert werden, gilt deren zweite Mannschaft automatisch als erster Absteiger.

Für die Landesliga gilt, dass der Meister jeder Staffel zur Westfalenliga aufsteigt. Sollte die Anzahl von 36 Mannschaften der Westfalenliga nicht erreicht werden, tragen die Tabellenzweiten der Landesliga eine Aufstiegsrunde um die freien Plätze aus. Gespielt wird nach vorheriger Auslosung der Spielpaarungen. Auch aus der Landesliga kann eine aufstiegsberechtigte Mannschaft nicht in die Westfalenliga aufsteigen, wenn es in dieser Spielklasse bereits eine Mannschaft desselben Vereins gibt. Die drei Tabellenletzten steigen in die Bezirksliga ab.

In der Bezirksliga steigt der Meister jeder Staffel in die Landesliga auf. Sollte die Anzahl von 80 Mannschaften der Landesliga nicht erreicht werden, kommt es auch dort zu einer Aufstiegsrunde zwischen den Tabellenzweiten der Bezirksliga. Die drei Tabellenletzten steigen in die Kreisliga A ab. In den Bezirksliga-Staffeln mit 17 Mannschaften, also auch in der Gruppe mit SuS Merklinde und Wacker Obercastrop, steigen die letzten vier Teams ab.

In der Kreisliga A stellen die Kreise Bochum, Dortmund und Recklinghausen je drei Aufsteiger in die Bezirksliga. Je zwei Aufsteiger stellen die Kreise Ahaus-Coesfeld, Bielefeld, Gelsenkirchen, Hagen, Münster-Warendorf, Siegen-Wittgenstein und Unna-Hamm. Die übrigen Kreise haben jeweils einen Aufsteiger. In den Kreisligen bei den Frauen steigt der Meister jeder Staffel in die Bezirksliga auf.

Für alle gilt, dass bei Verzicht oder Nichtzulassung eines Aufsteigers oder eines Teilnehmers an Entscheidungsspielen die nächstbeste aufstiegsberechtigte Mannschaft der Staffel dessen Platz einnimmt. Bei Punktgleichheit wird, mit Ausnahme der Kreisligen, verbindlich festgelegt, dass die Tordifferenz entscheidend ist.

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