Corona lässt nur fünf Castrop-Rauxeler Fußballer in die Umkleidekabine

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Der Fußball rollt wieder. Wenn auch mit vielen Auflagen wegen der Corona-Pandemie. Die Spvg Schwerin hat dazu quasi die „Feuertaufe“ auf dem Platz am Grafweg bereits bestanden und geht in die zweite Runde.

Castrop-Rauxel

, 10.07.2020, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das erste Fußball-Testspiel unter den Auflagen der Corona-Schutzverordnung hat die Spvg Schwerin am 5. Juli auf die Beine gestellt. Organisatorisch verdienten sich die Blau-Gelben gute Noten. Und auch sportlich lief es gut mit einem 7:2-Sieg gegen den VfB Börnig (Kreisliga A).

Bezirksliga-Anwärter kommt zum Grafweg

Die Erfahrungen aus der Premiere sollen dafür sorgen, dass auch am Sonntag, 12. Juli, das zweite Testspiel gefahrlos über die Bühne gehen kann. Nach dem VfB Börnig A erwartet die Schweriner Bezirksliga-Truppe der Trainer Dennis Hasecke und Marco Taschke nun den VfB Habinghorst. Das Team von Coach Marc Olschewski zählt der Schweriner Trainer auch zu den Aufstiegs-Aspiranten in Richtung Bezirksliga. Hasecke sagte am Freitag: „Die haben eine gute neue Mannschaft zusammen, die meisten Spieler haben schon bei mir gespielt.“

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VfB-Coach Olschewski, relativiert das Lob ein wenig: „Natürlich haben wir wohl eine stärkere Truppe als in der vergangene Saison am Start, aber da sind auch Spieler dabei, die aus der Kreisliga B kommen.“ Aber auch einen Akteur mit Bundesliga-Erfahrung. Denn Ex-Profi Marc Kruska hat sich den Habinghorstern angeschlossen - nach seinem einjährigen Engagement beim Fußball-Landesligisten FC Frohlinde. Allerdings wird Kruska nicht spielen. Olschewski erklärte: „Marc ist verletzt.“ Mit einem Schweriner können die Blau-Gelb-Fans indes in ihrer Elf rechnen. Angelo Sänger kehrt im Habinghorster Trikot auf den Schweriner Berg zurück.

Hygienekonzept verhindert Team-Besprechung

Mit einem Match bei der Spvg Horsthausen (Landesliga) beginnt für die SG Castrop (Bezirksliga) der Testspielreigen zur neuen Saison nach Corona. SG-Trainer Dennis Dannemann berichtete, dass bei Horsthausen der geplante Gegner ausgefallen ist: „Da sind wir dann schnell eingesprungen.“ Die Gastgeber aus Herne hatten den Castroper Coaches Tino Westphal und Dannemann ihr Hygienekonzept zugeschickt. Demnach ist in der Umkleidekabine keine Teambesprechung vor und in der Halbzeitpause möglich. Denn in den Umkleiden dürfen sie gleichzeitig nur fünf Personen aufhalten.

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