CTV-Trainer Schimmelmann: „Alle Spiele gewinnen“

Handball: Kreisklasse

Nach zehn Spielen stehen die Handballerinnen des Castroper TV 2 auf Platz eins in der Kreisklasse. Im Interview spricht Trainer Jan Schimmelmann über den bisherigen Saisonverlauf und über die Perspektiven für die nächste Spielzeit.

CASTROP-RAUXEL

, 12.01.2016, 19:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jan Schimmelmann (im Hintergrund) bei der Arbeit: Hier mit seinen Wechselspielerinnen während des Kreisklassen-Derbys beim TuS Ickern 3, das der Castroper TV 2 mit 13:11 für sich entscheiden konnte.

Jan Schimmelmann (im Hintergrund) bei der Arbeit: Hier mit seinen Wechselspielerinnen während des Kreisklassen-Derbys beim TuS Ickern 3, das der Castroper TV 2 mit 13:11 für sich entscheiden konnte.

Herr Schimmelmann, vor der Saison hat es einen Umbruch beim CTV gegeben, nachdem das erste Frauen-Team nicht mehr in der Bezirksliga angetreten ist. Wie sind Sie mit dem Neubeginn in der Kreisklasse zufrieden?

Wir sind Tabellenführer und haben in der Hinrunde nur ein einziges Spiel verloren. Damit kann man natürlich zufrieden sein. Vor der Saison hatte ich befürchtet, dass es nicht so leicht werden wird, zwei Mannschaften zusammen zu fügen. Das hat sich aber doch als recht unproblematisch herausgestellt.

Wie groß ist der Kader, mit dem Sie arbeiten können?

Unser Kader besteht aus 26 Spielerinnen. Neben dem ehemaligen Bezirksliga-Team und den Spielerinnen, die auch in der Vorsaison schon für den CTV 2 gespielt haben, sind auch einige Neuzugänge dazu gekommen.

Ist es für Sie als Trainer eine schwierige Situation, dass bei weitem nicht alle Spielerinnen des Kaders zum Einsatz kommen können?

Es ist zumeist so, dass uns an den Spieltagen aufgrund beruflicher Verpflichtungen, Verletzungen oder aus sonstigen Gründen nur 14 oder 15 Spielerinnen zur Verfügung stehen. Das ist in der Tat aber immer noch ein großer Kader. Die eine oder andere muss sich damit abfinden, dass sie nur wenige Minuten zum Einsatz kommt. Das fällt nicht immer allen leicht.

Wie bewältigen Sie die Trainingsarbeit mit dieser großen Gruppe?

In dieser Hinsicht hat es sich als absolut richtige Entscheidung erwiesen, dass wir ein Team aus drei Trainern gebildet haben. Die Zusammenarbeit mit Carsten Schaepers und Stefan Kube, die ja zuvor schon das zweite Frauen-Team betreut hat, läuft sehr gut. Wir kannten uns auch schon vorher, weil wir zusammen in der Männer-Mannschaft gespielt haben.

Noch acht Spiele stehen in dieser Saison für das Frauen-Team des CTV aus. Welches Ziel haben Sie sich gesetzt?

Wir möchten alle Spiele gewinnen und uns spielerisch weiter verbessern. Bei unserer knappen Niederlage im Kreispokal beim HSV Herbede haben wir gesehen, dass wir auch mit einem Kreisligisten mithalten können. Es gibt aber immer noch Dinge, an denen wir arbeiten müssen.

Auch wenn Sie den Aufstieg sportlich nicht schaffen, dürfen Sie in der kommenden Saison in der Kreisliga spielen, weil die erste Mannschaft als Absteiger aus der Bezirksliga gewertet wird. Soll es dann wieder zwei Frauen-Teams des CTV geben?

Das sollten wir in aller Ruhe nach der Saison entscheiden, wenn sich alle Spielerinnen eindeutig dazu geäußert haben, ob sie auch in der kommenden Spielzeit bei uns bleiben wollen. Falls wir mit zwei Mannschaften antreten sollten, muss auf jeden Fall sichergestellt sein, dass beide an den Spieltagen ausreichend Spielerinnen zur Verfügung haben. In dieser Hinsicht haben wir in der letzten Bezirksliga-Saison ja schlechte Erfahrungen gesammelt.

Sportlich die Klasse gehalten
Zur Saison 2014/15 hatte Jan Schimmelmann das Traineramt bei den Handballerinnen des Castroper TV in der Bezirksliga übernommen. Das Team schaffte zwar sportlich den Klassenverbleib, zog sich aber vor der neuen Spielzeit vom Spielbetrieb zurück. In der Kreisklasse wurden die beiden bisherigen Frauen-Teams als Castroper TV 2 zusammengefasst.

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