Der FC Frohlinde fährt den ersten Saisonsieg ein - mit Tücken

hzFußball-Landesliga

Siebenmal haben sie es probiert mit dem ersten Saison. Im achten Anlauf ist er den Landesliga-Fußballern des FC Frohlinde gelungen. Der erste Dreier ist auf dem Konto.

Frohlinde

, 25.10.2020, 20:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Fußballer des FC Frohlinde haben in den letzten Wochen manchen Nackenschlag einstecken müssen. Zwei Punkte nach dem siebten Spieltag spiegeln nicht den Anspruch dieser Mannschaft wider. Jetzt im Kellerduell durften die Frohlinder endlich über den ersten „Dreier“ jubeln bei Viktoria Resse.

Erfolg in der Finsternis

Es war fast finster auf Resses Rasenplatz „Im Emscherbruch“, als Schiedsrichter Lasse Lütke-Kappenberg (Münster) nach 95 Minuten das Spiel der Kellerkinder abpfiff und der FC Frohlinde über einen hart erkämpften 2:1-Sieg jubeln durfte.

Wenngleich manche Spieler nur noch völlig ausgepumpt auf dem Rasen lagen nach einem Kampfspiel bis aufs Messer, mit einer Schlussphase, die an Spannung nicht zu überbieten war. „Dass es so dramatisch wurde, haben wir uns ein wenig selbst zuzuschreiben, da wir mehrere Chancen zum 3:1 haben liegen gelassen. Unser Sieg ist hochverdient. Hoffentlich sind wir jetzt in der Landesliga angekommen“, kommentierte Spielertrainer Stefan Hoffmann, der selbst ein Vorbild an Einsatzwille war. Kollege Michael Wurst stand in Resse nicht an der Seitenlinie, da er beim VfL Bochum im Stadionsprecher-Einsatz war.

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In Halbzeit zwei ging es richtig los

Über Halbzeit eins gibt es nicht viel zu berichten. Quasi aus dem Nichts heraus führte Resse mit 1:0 (36.). Eine flache Hereingabe verpasste die FCF-Abwehr. Viktorias Lokman El Kasmi netzte aus zehn Metern ein. Ein anderes Bild in den zweiten 45 Minuten. Plötzlich war Pfeffer im Spiel. Schnell fiel das 1:1 (50.). Kerem Kalan nahm den Ball aus der Luft – und Dietrich Liskunov hatte freie Bahn, umkurvte Resses Keeper Florian Altmeyer und traf. Liskunov und Ceylan verbaselten später ähnlich gute Chancen zum 3:1 inkonsequent.

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In der 83. Minute fiel das längst fällige 2:1 für Frohlinde. Einen Kalan-Eckball leitete Hoffmann weiter auf Andreas Kluy, der das Leder sanft ins Netz titschte. Ab da ging es richtig hoch her. Resse wollte mehr, schnürte den FCF ein, dessen Torwart Daniel Schultz mit einer Prachtparade (86.) das 2:2 verhinderte. In der fünfminütigen Nachspielzeit gab es nach einem Kuddelmuddel im Strafraum einen Elfmeter. Sollte es nichts werden mit dem ersten „Dreier“ für Frohlinde? Viktorias El Kasmi legte den Ball auf den Punkt – und schoss links am Tor vorbei. Da war Frohlindes 2:1-Sieg perfekt.

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