Der FC Frohlinde II schießt in Merklinde in Unterzahl ersten Sieg heraus

hzFußball-Kreisliga

Am fünften Spieltag der Kreisliga A kam es zum Castrop-Rauxeler Derby zwischen SuS Merklinde und dem punktlosen FC Frohlinde II. Am Ende gewann das Team, das nach 20 Minuten eigentlich im Nachteil war.

Merklinde

, 05.10.2020, 05:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im Kreisliga-A-Duell zwischen dem SuS Merklinde (4 Punkte) und dem Schlusslicht FC Frohlinde II (0 Punkte) ging es für beide Teams darum, ein Weg aus dem Tabellenkeller zu finden. Am Ende war es die Frohlinder Landesliga-Reserve, die mit dem ersten Saisonsieg ein Schritt nach vorn gemacht hat. Für FCF-Trainer Jimmy Thim war es „ein Erfolg der Charakterstärke“ seines Teams. Denn dieses musste nach einer Roten Karte gegen Lennart Reichel wegen groben Foulspiels ab der 20 Minute in Unterzahl spielen.

Thimm: „Die Rote Karte war vertretbar. Das war eine übermotivierte Grätsche.“ Thimm stellte danach auf ein 4:4:1-System mit einer Doppel-Sechs um. Das Plus für sein Team war: Zu diesem Zeitpunkt führte Frohlinde II bereits mit 1:0 (8.) hatte nach einer Energieleistung gegen drei Gegenspieler eingenetzt.

Jürgens und Samir Karajic (Pfostenschuss) hatten danach das 2:0 auf dem Fuß. Das fiel dann kurios in der 75. Minute. Denn Tim Kuit war nach einem Angriff nicht mehr richtig an den Ball gekommen, wurde aber von SuS-Keeper Max Möhrs so angeschossen, dass der Ball im Tor landete.

Jetzt lesen

Torschuss aus 45 Metern

Sehenswert war das 3:0 von (90.+3) von Sven Klaus (Sven Körholz). An der Mittellinie fasste er sich ein Herz, als er Möhrs weit vor seinem Gehäuse gesehen hatte. Er schoss aus 45 Metern und sorgte so für den Endstand. Merklinde hatte laut Thimm zwei gute Torchancen in der Partie. Weshalb der Sieg verdient gewesen sei. Thimm: „Endlich hat sich mein Team für ein gutes Spiel belohnt.“

Frohlinde II ist jetzt Tabellenvorletzter vor den SF Wanne II. Merklinde ist als Viertletzter weit von den eigenen Ansprüchen entfernt.

Wie Frohlinde II im Tabellenkeller gefangen ist der VfB Habinghorst (14.). Der VfB verlor gegen den SV Holsterhausen (5.) mit 2:3 (0:2). Habinghorsts Trainer Marc Olschewski haderte mit dem überwiegend nicht guten Auftritt seines Teams und den Entscheidungen des Schiedsrichters. Nach dem 0:3 konnte Tim Eckey mit zwei Elfmetern Treffer zum 2:3 anbringen. Danach hätte der VfB laut Olschewski einen weiteren Strafstoß verdient gehabt. Ein Feldspieler soll mit einer Manuel-Neuer-Parade mit der Hand den Ball abgewehrt haben, so der Coach.

Jetzt lesen

Viele Ickerner fehlen

Beim Spitzenreiter BV Herne-Süd hielt Aufsteiger Eintracht Ickern (10.) ohne acht Stammspieler mit 1:5 (1:2) lange Zeit gut mit. Es sei nach Chancen eine Halbzeitführung möglich gewesen, so Trainer Erkan Gül. Mehmet Civ traf zum 1:2 (44.).

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt