Der Nachwuchs des Castroper BC möchte hoch hinaus

Basketball

Die U16-Junioren der Basketballer des CBC peilen zwei Saisonziele an. Wir haben aufgeschrieben, welche das sind – und wie das Team aufgestellt ist.

Castrop-Rauxel

, 03.10.2019, 15:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Nachwuchs des Castroper BC möchte hoch hinaus

Lazar Todorovic (am Ball) und die U16 des Castrooper BC wollen hoch hinaus. © Volker Engel

Inzwischen haben sich die Nachwuchsbasketballer des Castroper BC wieder an den Alltag gewöhnt. Und der heißt „Kreisliga“. Im Sommer hatte das U16-Junioren-Team des CBC noch auf mehr spekuliert. Doch mit dem Aufstieg in die Landesliga wurde es nichts.

„Die Enttäuschung ist auf der einen Seite da, auf der anderen Seite können wir auch gut damit leben, wieder in der Kreisliga zu spielen“, berichtet Trainer Felix Sobottka. Denn eine gute Rolle in der höheren Spielklasse einzunehmen wäre sicher schwierig geworden. Nur knapp acht Leute hat das Trainerduo Sobottka und Thilo Gelardi in dieser Saison zur Verfügung. „Für die Landesliga hätte es eine breitere Bank mit mindestens zehn Leuten gebraucht“, rechnet Felix Sobottka vor.

Gegner Langendreer zeigt Grenzen auf

Selbst dann wäre der CBC in viele Partien wohl nur als Außenseiter gegangen. Das hatte sich zumindest beim Qualifikationsturnier angedeutet, das in Bochum im Juni ausgespielt worden war. Gegen den Landesliga-Meister aus Langendreer bekam der Castroper BC beim 51:92 durchaus die Grenzen aufgezeigt.

Der Nachwuchs des Castroper BC möchte hoch hinaus

Bilden das U16-Team des Castroper BC: (v.l.) Trainer Thilo Gelardi, Lazar Todorovic, Luca Wallbruch, Elias Harms, Alpay Kaya, Mouad Benyassef, Mohammed Benyassef, Ognjen Todorovic und Coach Felix Sobottka. © Volker Engel

Nun wollen die jungen Castroper einen neuen Angriff auf die Spitzenplätze in der Kreisliga starten. Die Mannschaft setzt sich überwiegend aus dem Kader zusammen, der im Vorjahr U14-Junioren-Kreismeister geworden ist. Ein paar Akteure sammelten damals schon parallel U16-Junioren-Erfahrung. Das soll in dieser Saison helfen.

Die ersten beiden Auftritte waren vielversprechend: Gegen den RC Borken-Hoxfeld gab es einen deutlichen 78:38-Erfolg. Und danach ging es beim 111:24 gegen den GV Waltrop noch viel einseitiger zu. Hier spielten die Castroper ihre Körpergröße aus, holten Rebounds unter dem eigenen Korb und liefen schnelle Konter. Mehr als die Hälfte der Punkte sei ungefähr so zustande gekommen, meint der Übungsleiter. „Vor allem der deutliche Sieg gegen Borken hat uns überrascht, da der Verein in den vergangenen Jahren immer eine sehr gute U16 gestellt hat“, so Sobottka, dessen Fünf gleich wieder die Tabellenspitze übernommen hat.

Fragezeichen stehen noch hinter der Form des BSV Wulfen, der noch keine Partie absolviert hat. TuW Recklinghausen-Süd und der TV Datteln sind mit Siegen in die Saison gestartet, spielen aber außer Konkurrenz im Feld der acht Mannschaften mit. Daher geht Trainer Felix Sobottka auch optimistisch an die Sache heran: „Unser Ziel ist es, Meister zu werden.“

Der Verein muss Punkte holen


Und dann kommt früher oder später auch wieder das Aufstiegsthema auf den Tisch. Nur ist der Modus im Nachwuchs-Basketball etwas kompliziert. Über mehrere Saisons und Jahrgänge müssen die Vereine Punkte sammeln, um an den Qualifikations-Turnieren teilzunehmen. Wenn einmal ein Jahrgang nicht besetzt ist, fallen direkt Zähler aus. „Für kleine Vereine wie den CBC ist das daher ziemlich schwierig, auch einmal aufzusteigen“, erklärt Felix Sobottka.

Vielleicht klappt es ja demnächst, schließlich ist das Team von ihm und Thilo Gelardi gut besetzt. Drei Spieler, Elias Harms, Etienne Klein und Lazar Todorovic, sollen demnächst auch schon Erfahrung im Herrenbereich des Klubs sammeln.

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