Der SV Wacker Obercastrop kann die Gunst der Stunde nutzen

hzFußball-Landesliga

Nach dem Kreispokal-Sieg könnte für den SV Wacker Obercastrop am Sonntag, 29. September, der nächste Höhepunkt folgen: der Sprung an die Spitze der Fußball-Landesliga nämlich.

Castrop-Rauxel

, 27.09.2019, 19:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vor dem achten Spieltag führt der Kirchhörder SC die Fußball-Landesliga an. Der SV Wacker Obercastrop (2.) kann aber am Sonntag, 29. September, die Gunst der Stunde nutzen und den spielfreien Dortmundern den ersten Platz abnehmen.

Obercastrop - Langenbochum

(So, 15, Erin-Kampfbahn)

Der SV Wacker Obercastro hat am Donnerstag in der zweiten Kreispokal-Runde gegen den SV Sodingen (Westfalenliga) seinen guten Lauf untermauert. Wenn am Schluss auch nur durch ein Elfmeterschießen. Aber auch die Sodinger werden eingestehen müssen, dass das nicht unverdient war. Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu ernannte nach dem Spiel seinen zweiten Torwart Christopher Ebeling zum „Pokalhelden“. Der Keeper hatte die ersten zwei Elfmeter pariert und aufgrund seiner Körpergröße vielleicht auch den letzten Herner Schützen Dominik Meißner so beeindruckt, dass der die Kugel hoch über das Tor schoss.

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Das hat jetzt allerdings für den Sonntag gegen die Westfalia aus Herten-Langenbochum (17.) keine Relevanz mehr. Auf die leichte Schulter dürfen die Wackeraner den kommenden Gegner, der am siebten Spieltag seinen ersten Punkt immerhin gegen den SV Wanne 11 (6.) ergatterte, nicht nehmen. Wenn auch der Tabellenstand etwas anderes suggeriert. Trainer Uzunoglu sagte noch am Pokal-Abend: „Das ist reine Kopfsache.“ Am Personal kann es nicht liegen. Denn es werden sicherlich frische Kräfte wie Kapitän Moritz Budde, der sich auf der Bank ausruhen durfte, auflaufen.

Der SV Wacker Obercastrop kann die Gunst der Stunde nutzen

Dominik Behrend (l), der zuletzt aus beruflichen Gründen fehlte, steht dem FC Frohlinde in Bönen wieder zur Verfügung. © Volker Engel

IG Bönen - FC Frohlinde

(So, 15, Bachstraße 30)

Eine „hohe Wand“ hat der FC Frohlinde (7.) beim Aufsteiger IG Bönen (8.) am Sonntag zu bearbeiten. Der Aufsteiger, von dem FCF-Trainer Stefan Hoffmann sagt, dass das kein „normaler Aufsteiger ist“, hat noch kein Spiel verloren. Zwei Siege und drei Unentschieden stehen auf dem Konto des Teams aus dem Kreis Unna. Warum der Sonntagsgegner trotzdem nur auf Platz acht steht, ist der Tatsache geschuldet, dass ein Unentschieden mit einem Punkt eben nicht weiterbringt.

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Die Frohlinder sind gewarnt. Bönen bringt jede Menge Qualität auf den Platz. FCF-Spieler Dustin Wurst kennt dort viele Akteure, mit denen er in der Regionalliga beim TuS Rhynern selbst spielte – oder als Spieler in der Hammer Nachbarschaft die Oberliga-Reife haben. Da wird auf der eigenen Seite natürlich jede Kraft benötigt. Gut, dass Marc Kruska wieder fit ist, der zuletzt mit Achillessehnen-Problemen nur zuschaute. Das tat auch Dominik Behrend, der beruflich fehlte. Auf den Rasenplatz in Bönen auflaufen darf auch Marc Flaczek, der seine drei-wöchige Rotsperre abgesessen hat. Wenn ihn denn das Trainer-Duo Stefan Hoffmann und Michael Wurst nach seiner Zwangs-Auszeit aufstellt.

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