Kreispokal: Der Trainer der SG Castrop spricht von den „zwei dümmsten Roten Karten“ seiner Laufbahn

Fußball-Kreispokal

Am ersten Kreispokal-Abend der neuen Saison 2020/21 hat nur ein Castrop-Rauxeler Team die zweite Runde erreicht. Für zwei Mannschaften kam das Aus.

Castrop-Rauxel

, 08.10.2020, 16:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Tino Westphal (am Ball), der Trainer der SG Castrop, wechselte sich im Kreispokalspiel beim SC Pantringshof selbst ein und hatte kein Verständnis für die zwei Roten Karten, die es in der Partie gab.

Tino Westphal (am Ball), der Trainer der SG Castrop, wechselte sich im Kreispokalspiel beim SC Pantringshof selbst ein und hatte kein Verständnis für die zwei Roten Karten, die es in der Partie gab. © Jens Lukas

Drei heiße Eisen hatte Castrop-Rauxel bei der ersten Etappe von Fußball-Kreispokalspielen im Feuer. Für eines davon geht der Wettbewerb weiter. Zwei Teams konnten bei dem Pokal-Tanz letztlich nicht Schritt halten.

Einem Spieler gelingen drei Tore

Das Bezirksliga-Schlusslicht SG Castrop hielt durch einen 5:1 (2:0)-Sieg beim Kreisliga-B-Kellerkind SC Pantringshof die heimischen Fahnen hoch. Als Dreifach-Torschütze glänzte dabei der in der 52. Minute eingewechselte Tugrul Kurt. Zudem trafen Joan Guerrero Mercedes und Nicolas Mühlegg. SG-Trainer Tino Westphal, der sich zusammen mit Kurt einwechselte, sagte: „Das Ergebnis hätte deutlich höher ausfallen können. Allerdings blieb auch der Ball auf dem Ascheplatz in riesigen Pfützen oftmals liegen.“

Westphal freute sich über den Auftritt von Youngster Luce Schneider nach dessen zweiwöchiger Pause: „Er hat gut gespielt und hatte gute Chancen. Leider hat er nicht getroffen.“ Gegner SC Pantringshof kassierte Rote Karten in der 4. und 89. Minute. Tino Westphal meinte: „So dumme Rote Karten habe ich in meiner Laufbahn noch nicht gesehen - wegen Nachtretens und wegen einer Tätlichkeit, bei solch einem einseitigen Spiel und einem solchen Resultat.“

Bezirksligist FC Castrop-Rauxel bot dem Landesligisten SV Wanne 11 gut Paroli, musste sich aber am Ende mit 2:3 (0:2) geschlagen geben. FC-Trainer Patrick Stich erklärte: „Man hat gesehen, wie eiskalt ein Landesligist vor dem Tor ist. In 90 Minuten hat Wanne vier Schüsse auf das Tor abgegeben - drei waren drin.“

Umstellung auf Doppel-Spitze zahlt sich aus

Sein Team kam erst mit der gefühlt zehnten Gelegenheit zum 1:3 (65.) durch Michael Dschaak. Stich hatte diesen nach der Halbzeit zusammen mit Fathi Yetimoglu als Doppel-Spitze aufgeboten. Die Umstellung machte sich weiter bezahlt - mit dem 2:3 (85.) durch Abwehrspieler Robin Jasik. Stich: „Wäre dieses Tor früher gefallen, hätte Wanne noch heftiger gewackelt und wir hätten wohl noch den Ausgleich geschafft.“

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Mit 0:7 (0:5) ging der Kreisliga-B-Aufsteiger VfR Rauxel beim ASC Leone in Wanne-Eickel baden. Das Team von VfR-Trainer Stephan Gil bekam beim Tabellenvierten der Parallel-Staffel B2 kein Bein an den Boden. Coach Gil sagte: „Ein Ehrentor war auf jeden Fall drin. Es war für uns ein geschenkter Tag. Der ASC Leone ist völlig verdient - auch in der Höhe - eine Runde weitergekommen.“

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