Die HSG Rauxel-Schwerin kommt erst spät von der Siegerstraße ab

Handball-Landesliga

Die Handballer des abgeschlagenen Landesliga-Schlusslichts HSG Rauxel-Schwerin haben ein Lebenszeichen gefunkt. Am Freitag war der zweite Saisonsieg drin im Gastspiel beim TV Brechten (7.).

Castrop

, 08.03.2020, 11:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fabian Wenge (am Ball) gelangen sieben Tore für Rauxel-Schwerin beim TV Brechten. Damit war er zweitbester HSG-Werfer.

Fabian Wenge (am Ball) gelangen sieben Tore für Rauxel-Schwerin beim TV Brechten. Damit war er zweitbester HSG-Werfer. © Volker Engel

Das Hinspiel in eigener Halle hatte die Mannschaft von HSG-Trainer Sebastian Clausen gegen den TV Brechten noch deutlich mit 20:29 verloren. Im zweiten Duell führten die Handballer des Landesliga-Schlusslichts HSG Rauxel-Schwerin bei ihrer 20:24 (13:8)-Niederlage zehn Minuten vor dem Ende. Der beste Rauxel-Schweriner Werfer, Lukas Steinhoff (8 Tore), hatte zum 19:18 getroffen.

Zeitstrafen gegen zwei HSG-Spieler

Danach ging es allerdings dahin. Brechten drehte den Spieß mit fünf Toren in Serie zum 24:19 um. Die HSG hatte das Pech, dass sie in dieser Phase durch eine Zwei-Minuten-Strafe gegen ihren zweitbesten Schützen Fabian Wenge (7 Tore) in Unterzahl agieren musste.

Zu Beginn der Partie hatte das Clausen-Team Moral bewiesen und wendete nach einem 3:5-Rückstand das Blatt zur eigenen 13:7-Führung kurz vor der Pause (13:8). Sebastian Clausen erklärte: „Meine Mannschaft hat hier in der Abwehr sehr gut gespielt und im Angriff weitestgehend am ausgegebenen Konzept festgehalten.“

17:18 nach 17:11-Führung


Zu Beginn der zweiten Halbzeit fuhren die Castrop-Rauxeler weiterhin auf der Siegerstraße, führten deutlich mit 17:11 nach einem Steinhoff-Tor. Dann schwächelten die Rauxel-Schweriner allerdings und gaben somit die Siegchance aus der Hand. Sie kassierten in einer Phase mit doppelter Unterzahl durch Zeitstrafen gegen Steinhoff und Philipp Nowak sieben Tore in Serie zum 17:18.

Clausen: „Leider sind uns hier eine Reihe von Abspielfehler passiert, was wir nur noch zu viert auf dem Feld waren.“ Steinhoff warf mit zwei Treffern zwar die 19:18-Führung heraus. Diese konnte die HSG aber nicht verwalten.

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