Die Spvg Schwerin ist für Trainer Dennis Hasecke noch keine Spitzenmannschaft

hzFußball-Bezirksliga

Auf dem sechsten Rang überwintert die Spvg Schwerin in der Bezirksliga 9. Viele Experten trauten dem Team den Aufstieg zu. Trainer Dennis Hasecke sieht aber noch Verbesserungspotenzial.

Schwerin

, 20.12.2019, 14:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bereits 19 Punkte Rückstand haben die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin auf den Spitzenreiter Erler Spielverein - und das als Tabellensechster nach 16 Spielen.

Den Aufstieg in die Landesliga können die Schweriner somit abhaken, doch der war auch nie offiziell als Ziel ausgegeben worden. Wir haben Schwerins Trainer Dennis Hasecke zum Beginn der Winterpause zum bisherigen Saisonverlauf befragt. Er nimmt auch Stellung zu Dingen, die sein Team aus seiner Sicht noch verbessern muss.

So bewerte ich die erste Hälfte der Saison 2019/20

Was wir uns vor der Saison vorgenommen haben, haben wir erreicht. Wir wollten auf einen einstelligen Tabellenplatz kommen. Insgesamt war die Saison bislang für uns durchwachsen. Wir sind gut gestartet, wenn man die Niederlage zu Beginn gegen Erle abzieht. Wobei wir dort 2:0 geführt haben und dann noch mit 2:3 verloren haben.
Danach lief es gut bei uns, aber dann haben sich viele Spieler verletzt, einige Leistungsträger sind ausgefallen. Das konnten wir nicht kompensieren und haben vier Ligaspiele in Folge verloren.

Das lief besonders gut bei uns

Wir haben ein super Team zusammengestellt. Dafür, dass wir mit 21 neuen Spielern gestartet sind, passt das super zusammen. Es macht viel Spaß mit den Spielern zusammenzuarbeiten. Für uns als Trainerteam ist die Arbeit mit dem Vorstand und allem drumherum neu, wir müssen uns um vieles nicht kümmern und können uns komplett auf die Mannschaft konzentrieren.
Die Spieler haben alles super angenommen, wir haben eine hohe Trainingsbeteiligung mit fast immer 16-17 Spielern sowie zwei Torhütern.
Spielerisch waren wir nie die schlechtere Mannschaft, wenn man die erste Halbzeit gegen Hassel rausnimmt. Klar haben wir noch Luft nach oben und müssen zwei, drei Sachen weiterentwickeln.

Das müssen wir noch verbessern

Wenn man eine Spitzenmannschaft sein will, müssen wir einfach weniger Tore kassieren. Wir spielen regelmäßig mit etwa 80 Prozent Ballbesitz, bekommen dann aber eine Schläfrigkeit in unser Spiel und kassieren Gegentore.

So verändert sich unser Team in der Winterpause

Bis jetzt haben wir keine Veränderung geplant. Es kann natürlich sein, dass der ein oder andere Spieler noch an uns herantritt, weil er bislang wenig oder fast gar nicht gespielt hat. Aber meiner Meinung nach sollten auch diese Spieler zumindest die Saison durchziehen, ich halte nicht sehr viel von einem Wechsel zur Winterpause. Schließlich haben die Spieler ihre Zusage ja für eine Saison gegeben.
Neue Spieler wollen wir eigentlich nicht holen, außer ein sehr interessanter Spieler bietet sich uns noch an.

Das ist unsere Zielsetzung für das Jahr 2020

Wir bleiben dabei: Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Aber wenn wir konstanter in unseren Leistungen werden, sind auch Platz vier oder fünf drin.

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