Die Spvg Schwerin wird erst nach dem 0:1 richtig wach

hzFußball-Bezirksliga

Die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin gerieten beim SV Horst-Emscher II in Rückstand und zeigten erst dann eine Reaktion. Drei Spieler wurden dabei auffällig.

Schwerin

, 15.09.2019, 22:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am sechsten Spieltag der Fußball-Bezirksliga war die Spvg Schwerin (4.) zu Gast bei einem Team, das bereits jetzt tief im Tabellenkeller steckt. Ein Sieg war dort Pflicht.

Die mitgereisten Schweriner Zuschauer konnten am Ende zufrieden aus Gelsenkirchen nach Hause fahren: Ihr Team vom Trainergespann Dennis Hasecke/Marco Taschke, hat den SV Horst-Emscher II (15.) mit 6:1 (1:1) besiegt.

Zweistelliges Ergebnis war möglich

Der Tabellenletzte hätte noch froh sein können, nicht zweistellig verloren zu haben. Das sagten unisono die beiden Coaches, die wie ihre Spieler einen verlängerten Nachmittag hatten. Weil die erste Landesliga-Garnitur der Emscher-Husaren um 15 Uhr aufläuft, musste Schwerin auf dem gleichen Geläuf schon um 13 Uhr antreten.

Ob es deshalb auch eine Halbzeit dauerte, bis die Blau-Gelben auf Betriebstemperatur waren? Coach Hasecke muss sich in seiner Warnung („Vorsicht vor der Horster Reserve“) bestätigt gefühlt haben. Denn plötzlich lag seine Mannschaft durch ein Tor mit 0:1 (20.) hinten. Laut der Schweriner „klar abseits“ fand der Treffer dennoch seine Anerkennung.

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Nutzte den Hausherren aber nichts, denn Justin Strahler sorgte noch vor der Pause für den 1:1-Ausgleich (33.). Nach dem Wechsel gab es kein (Schweriner) Halten mehr. André Pape (55.) sorgte für das 2:1. Zehn Minuten später machte Nico Bothe, der kurz vorher für Timo Springwald kam, das 3:1. Das Spiel war komplett gedreht. Chancen über Chancen. Und Tore. Nochmals Pape – mit dem 4:1 (70.). Pape durfte direkt danach Feierabend machen. Gökhan Ceylan kam. Dann belohnte sich Chrobok mit dem 5:1 (72.) für sein Tempospiel mit einem Treffer selbst. Den Schlusspunkt setzte Leon Chasanis mit dem 6:1 (85.). Co-Trainer Taschke lobte ihn: „Der ist 18 Jahre alt und spielt in der Abwehr routiniert wie ein 30-Jähriger.“

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