Dunkle Wolken über Habinghorst - aber nur zum Trainingsauftakt

Saisonauftakt

HABINGHORST Dunkle Wolken zogen auf beim Trainingsauftakt des Fußball-Landesligisten VfB Habinghorst. Allerdings war das nicht verwunderlich, sondern im ganzen Ruhrgebiet so. Ganz im Gegenteil: Der Klub sieht die nächste Saison eher mit sonnigem Gemüt.

von Von Jürgen Weiß

, 05.07.2009, 15:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dunkle Wolken über Habinghorst - aber nur zum Trainingsauftakt

Vadim Glöckner, hier noch im Trikot von Wacker, ist einer der Hoffnungsträger beim VfB.

Trainer Dieter Beleijew hatte gerade einen Anruf von Mehmet Turgut erhalten, der auf Grund sintflutartiger Regenfälle nicht aus seiner Arbeitsstätte in Essen heraus kam. Während Beleijew seinem Akteur riet, dort im Trockenen zu verbleiben, konnte er also einschätzen, was in Kürze auf den Habichthorst zukommt."Essener Verhältnisse" statt lockerer Spielchen Auch der Blick zum dunkler werdenden Firmament ließ nichts Gutes erahnen. Ein Pfiff, ein Ruf und seine Cracks verließen fluchtartig den Platz.

Trainer Dieter Beleijew hatte gerade einen Anruf von Mehmet Turgut erhalten, der auf Grund sintflutartiger Regenfälle nicht aus seiner Arbeitsstätte in Essen heraus kam. Während Beleijew seinem Akteur riet, dort im Trockenen zu verbleiben, konnte er also einschätzen, was in Kürze auf den Habichthorst zukommt."Essener Verhältnisse" statt lockerer Spielchen Auch der Blick zum dunkler werdenden Firmament ließ nichts Gutes erahnen. Ein Pfiff, ein Ruf und seine Cracks verließen fluchtartig den Platz.

Früh genug, denn als der Letzte schließlich die Tür zum Vereinsheim passierte, knallte es schon am Himmel und "Essener Verhältnisse" stellten sich ein. Aus dem lockeren Spielchen wurde nichts. Aber die weiteren Tagungspunkte (Besprechung der Vorbereitung, Kennenlernen der neuen Spieler, Grillen mit kleinem Umtrunk) konnten unter dem Clubdach durchgeführt werden.

Einige Spieler haben sich "im Matsch gesuhlt"

Dass sich nach dieser gemütlichen Phase dann tatsächlich noch einige Spieler um Marc Olschewski nach dem Gewitter nach draußen gewagt und sich "im Matsch gesuhlt haben" (O-Ton Beleijew), lässt sich nur mit einer gewissen Leidenschaft erklären.

Ganz stolz ist der Habinghorster Coach darauf, dass seine Stammspieler allen Abwerbungsversuchen anderer Vereine widerstanden haben. Beleijew: "Da wurde mächtig gegraben. Ob Martin Kapitza, Bahtiyar Ay oder Torwart Daniel Kozakowski - alle wollen weiter bei uns Landesliga spielen." Und vielleicht noch ein wenig besser als im letzten Jahr. Da hat der oft als "Absteiger Nummer 1" titulierte VfB am Ende den zehnten Platz belegt.Neu im Kader: Spieler mit "eingebauter" Torgarantie

Die Vorfreude auf die neue Saison war schon am Freitagabend im Castrop-Rauxeler Norden zu spüren. Die dunklen Wolken bewegten sich diesmal tatsächlich nur am Himmel. Mit dem neuen Kader wächst natürlich die Qualität. So kommen mit Vadim Glöckner und Patrick Podwysocki Spieler mit einer fast "eingebauten" Torgarantie. Beleijew hofft aber auch, dass sich so junge Spieler wie Patrick Fritz (A-Jugend TuS Hordel), Safet Beganovic (zuletzt Schwerin davor RW Essen) oder der sich am Freitagabend angemeldete Sandro Atenzi (A-Jugend Wacker Obercastrop) positiv im Kader einbringen. Genauso wie Selcuc Yildirim, der aus Beremn zurück nach Castrop-Rauxel gezogen ist und zuletzt beim TuS Ottersdorf (Oberliga Nordrhein) im Kader stand.

Trainingseinheiten im Wald

Der Trainer: "Alle bekommen ihre Chance." Die Habinghorster Anhänger können sich wirklich auf die neue Saison freuen. Wobei sie in den kommenden Tagen in den Wald gehen müssten, um "ihre" Spieler zu sehen. Denn im nahe gelegenen Grutholz wird sich die Mannschaft wieder die Grundlage hinsichtlich großer Kraftreserven holen, die laut Beleijew für eine lange Saison vonnöten ist. joy

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