Fabio-Luis Guth möchte trotz Corona Punkte für deutsche Tennis-Rangliste herausschlagen

Tennis

Knapp 100 Nachwuchstennisspieler werden am Kattenstätter Busch erwartet. Sie spielen um Punkte zur Deutschen Juniorenrangliste. Der 16-jährige Fabio-Luis Guth tritt im U18-Feld an.

Castrop-Rauxel

, 23.07.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fabio Luis Guth vom TuS Ickern spielt am Kattenstätter Busch um Punkte zur deutschen Juniorenranglsite. Im U18-Wettbewerb ist der 16-Jährige an Position eins gesetzt.

Fabio Luis Guth vom TuS Ickern spielt am Kattenstätter Busch um Punkte zur deutschen Juniorenranglsite. Im U18-Wettbewerb ist der 16-Jährige an Position eins gesetzt. © Volker Engel

Fabio-Luis Guth (TuS Ickern) ist einer von knapp 100 Tennis-Juniorenspielern aus NRW, die von Freitag, 24. Juli, bis Sonntag, 27. Juli, beim Sparkasse Vest Recklinghausen Cup 2020 antreten. Für den 16-Jährigen ist es ein Heimspiel, das Ranglistenturnier steigt am Kattenstätter Busch. Weitere Ickerner sowie Spielerinnen des TC GW Frohlinde sind am Ball.

Punkte für die Deutsche Juniorenrangliste waren in letzter Zeit schwer zu ergattern. Corona legte auch das sportliche Leben lahm. Fabio-Luis Guth ist derzeit Nummer 42 der deutschen U16-Rangliste. In der Junioren-Gesamtrangliste der Jahrgänge 2001 bis 2008 belegt er mit 290,4 Punkten den 428. Rang.

Er startet am Kattenstätter Busch im U18-Feld. Das verspricht mehr Punkte als der U16-Wettbewerb. In der dritthöchsten Turnierkategorie bringt das im Erfolgsfall 78 anstatt 52 Punkte.

Regelung ausgesetzt

Wegen Corona hat der Deutsche Tennis Bund (DTB) den Auswertungszeitraum erweitert. Anstatt eines Jahres vom 1. Juli 2019 an gerechnet, gelten nun die besten Ergebnisse aus dem Zeitraum 1. April 2019 bis 30. September 2020.

Der übliche Punktabzug für Nicht-Antreten (ab dem dritten Mal) könnte 2020 wegfallen. „Möglicherweise wird das wegen Corona ausgesetzt“, sagt TuS-Geschäftsführer Heiko Sobbe.

Wer indes um sogenannte Leistungsklassen-Punkte (LK-Punkte) spielt, kann sich 2020 nicht verschlechtern. „Normalerweise verliert man zwei Klassen, wenn man innerhalb eines Jahres nicht oft genug gewinnt“, erläutert Sobbe. Diese Regelung ist ausgesetzt, der Aufstieg aber weiterhin möglich.“

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