FC Frohlindes Kreisliga-Waffe verschärft die Krise des VfB Habinghorst

hzFußball-Kreisliga A

In der Fußball-Kreisliga A hat der VfB Habinghorst den nächsten Rückschlag kassiert. Der Trainer hinterfragt die Einstellung seiner Spieler. Beim Sieger FC Frohlinde hatte ein Spieler großen Anteil.

Castrop-Rauxel

, 11.10.2020, 18:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Derby zwischen dem FC Frohlinde II und dem VfB Habinghorst: Der eine Klub feiert den zweiten Befreiungsschlag hintereinander, der andere steckt weiter tief im Keller. Einen Rückschlag erlitt Eintracht Ickern.

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Das Lokalderby in der Fußball-Kreisliga A zwischen dem FC Frohlinde II und dem VfB Habinghorst ging mit 2:0 an den FC Frohlinde. VfB-Trainer Marc Olschewski war bedient und appellierte an die Einstellung seiner Elf, die nach fünf Spielen bereits die vierte Pleite kassiert hat und weit hinter den eigenen Ansprüchen hinterherhinkt: „Wenn ich sehe, dass wir fünf Minuten vor Schluss immer noch hinten hin- und herspielt, muss man sich fragen, ob wir nicht verstanden haben, was gerade passiert. Ich finde es gut, wenn wir es spielerisch lösen, aber das war der falsche Ansatz.“

Habinghorst kommt im letzten Drittel nicht zum Abschluss

Keine einzige nennenswerte Chance hatten sich die Habinghorster herausgespielt. Spätestens im Sechszehner war Schluss. Für Frohlinde, zum zweiten Mal hintereinander zu Null gespielt, trafen Tim Kuit vom Elfmeterpunkt nach einem Foul an Ilias Homann sowie Homann später selbst, der den Ball sehenswert kurz vor dem Abpfiff zentimetergenau unter die Latte setzte.

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„Fußballerisch haben wir nicht überzeugt, aber von der Laufbereitschaft und vom Kampf her“, sagte Frohlindes Coach Jimmy Thimm in seiner Analyse, der ein Sonderlob für den zweifachen Scorer übrig hatte: „Er ist eine Waffe, den brauchten wir im Spiel!“

Rote Karte bei Eintracht Ickern begräbt alle Hoffnungen

Eintracht Ickern erlebte beim 3:5 gegen DSC Wanne II einen gebrauchten Tag. „Scheiß Spiel!“, fluchte Ickerns Trainer Erkan Gül. Die frühe Führung durch Dustin Dohrn brachte nicht die erhoffte Sicherheit. Pech hatte die Eintrachtm als Yalim-Dogan Öztürks vermeintliches 3:3 nicht gegeben wurde. „Der war 30 Zentmeter hinter der Linie“, protestierte Gül. Besiegelt war die Pleite, nachdem Kevin Tann für einen Schubser die Rote Karte sah (73.) – da stand es 2:4.

Das Derby zwischen dem SuS Merklinde und Arminia Ickern und die Begegnung von Victoria Habinghorst waren coronabedingt ausgefallen.

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