Frohlinde bleibt knapp vorne - Trio in oberer Hälfte

Fußball: Bezirksliga-Rückblick

Die heimischen Bezirksliga-Fußballer haben mit dem ersten Rückrunden-Spieltag die Winterpause eingeläutet. Nach den durchwachsenen Ergebnissen hofft man aus heimischer Sicht natürlich, dass der Auftakt im neuen Jahr besser verläuft als der Ausklang in 2015.

CASTROP-RAUXEL

, 15.12.2015, 16:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Arif Secen und der FC Frohlinde konnten zuletzt nur wenige Punkte in der Bezirksliga sammeln.

Arif Secen und der FC Frohlinde konnten zuletzt nur wenige Punkte in der Bezirksliga sammeln.

Zwei Niederlagen, das 1:2 des FC Frohlinde bei Teutonia/SuS Waltrop und das 1:4 des SV Wacker Obercastrop beim TuS Bövinghausen, standen am 16. Spieltag in der Bilanz. Nur die Spvg Schwerin konnte mit dem 1:1 gegen den FC/JS Hillerheide Zählbares aus Castrop-Rauxeler Sicht verbuchen.

Die Elf von Trainer Karsten Quante verpasste damit allerdings die Chance in der Jahres-Abschlusstabelle noch zwei Ränge gut zu machen. Im Falle eines Sieges hätten die Schweriner Frohlinde und Hillerheide überholt und wären bis auf Platz vier vorgerückt. Somit bleibt der FC Frohlinde als Fünfter, trotz einer Minus-Serie in den letzten Spielen, zur Jahreswende das bestplatzierte Team der Stadt.

Dennoch ist die Stimmung an der Brandheide gedämpft. Vier Niederlagen aus den jüngsten fünf Partien verbuchten die Frohlinder, konnten auch gegen die abstiegsgefährdeten VfB Waltrop und Teutonia/SuS Waltrop keine Punkte sammeln. Lediglich gegen den Tabellendritten SSV Buer gelang zuletzt ein Erfolgserlebnis (3:1).

Aufstieg ist abgehakt

Die Frohlinder schauen auch nicht mehr Richtung Aufstieg, wie Jörg Wunsch, der Sportliche Leiter des FCF, offenbarte: "Es wäre vermessen sich darüber Gedanken zu machen." Der Blick geht nach vorne. Schon in der Rückrunde soll das Spielertrainer-Duo Michael Wurst und Stefan Hoffmann, Spieler aus den A-Junioren und der zweiten Garnitur an die Erste heranführen.

Die Spvg Schwerin war kurz davor dem Nachbarn aus Frohlinde den Rang abzulaufen. Aus den jüngsten fünf Spielen schlagen drei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage für die Blau-Gelben zu Buche. Schwerin, im Vorjahr zur Winterpause noch in akuter Abstiegsgefahr, ist diesmal fest etabliert. "Das hätte ich vor der Saison blind unterschrieben", sagt der Sportliche Leiter Jörg Randermann.

So sieht es auch Vorstandsmitglied Martin Janicki für Wacker Obercastrop, das den siebten Rang der Hinrunden-Tabelle belegt: "Unser Ziel war eine Platzierung in diesem Bereich." Durch drei Siege am Ende der ersten Serie hat Wacker eine stabile Mittelfeld-Position eingenommen.

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