Frohlinde landet im Abstiegskampf

hzFußball-Landesliga

Der FC Frohlinde muss nach dem 1:5 bei der DJK Wattenscheid 14 Tage warten, bis Wiedergutmachung möglich ist.

Frohlinde

, 22.11.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das 1:5 im Landesliga-Spiel bei der DJK Wattenscheid vom 15. Spieltag am Sonntag müssen die Fußballer des FC Frohlinde längere Zeit in ihren wohl gedemütigten Gedanken tragen.

Erst 14 Tage später (wegen des Totensonntags) kann gegen den SV Brackel am Sonntag, 1. Dezember, die Wiedergutmachungs-Tour gestartet werden. Aber wie soll das gehen? Torjäger Dietrich Liskunov kann mit seinem Muskelfaserriss vor der Winterpause nicht mehr spielen. Wer soll die Tore schießen?

17 erzielte Treffer nach 13 Spielen ist eine magere Ausbeute.

Kein Trainings-Frei

Coach Michael Wurst war dieser Tage noch ob der Niederlage in Wattenscheid richtig sauer: „Ich bin sehr, sehr enttäuscht und wir brauchen nichts schönreden. Das war einfach blamabel.“

Vielleicht kommt die Pause gerade recht. Trainingsfrei, wie zuletzt nach dem glücklichen Kreispokalsieg gegen die Bezirksliga-Kicker der Spvg Schwerin, wird es nicht mehr geben. Spielertrainer Stefan Hoffmann, der auf dem Feld auch nicht das Dilemma der klaren Niederlage aufhalten konnte, hatte direkt am Sonntag gesagt: „Wir trainieren durch.“

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Es sind ja wohl einige Baustellen zu kitten. So hatte man das Gefühl bei der Aussage von Hoffmann, dass sich die Mannschaft selbst besiegt habe. Eine Formation, in der die gesamte Routine in der Start-Elf stand: mit Marc Kruska (Jahrgang 1987), Andreas Kluy (1982), Dominik Behrend (1983) und Dustin Wurst (1985). Selbst Torwart Daniel Schultz (1986) gehört zu der 1980er-Fraktion.

Und ausgerechnet der erfahrene Keeper hatte mit einer Meckerei in Richtung des Schiedsrichters den Freistoß am Fünf-Meter-Raum provoziert, durch den der FCF das 0:2 kassierte.

Nur noch vier Punkte Vorsprung


Müssen die Frohlinder Fans nun Bedenken haben, was den Klassenverbleib angeht? Der achte Rang verspricht nur auf dem ersten Blick Sicherheit. Die Castrop-Rauxeler haben mittlerweile nur noch vier Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone. Coach Hoffmann hatte zuletzt schon gesagt: „Wir müssen mehr nach unten schauen als nach oben.“

Und Kollege Wurst legte nach: „Wir sind im Abstiegskampf angekommen.“

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