SV Wacker Obercastrop belebt mit Erfolgen die Westfalenliga

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Die Fußball-Westfalenliga hat mit fünf Aufsteigern viel frisches Blut getankt. Diese Frischzellenkur hat für neue Favoriten gesorgt. Die Fußballer von Wacker Obercastrop sind dabei.

Obercastrop

, 30.09.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fünf Aufsteiger beleben seit Saisonbeginn die Fußball-Westfalenliga 2. In Borussia Dröschede aus Iserlohn hat sich sogar ein „Newcomer“ nach vier Spielen an die Spitze gesetzt. Auch der TuS Bövinghausen (3.), Spvg Hagen (8.), Rot-Weiß Deuten und natürlich der SV Wacker Obercastrop (5.) sind super im neuen Wettbewerb angekommen.

Das überraschte auch Westfalenliga-Staffelleiter Alfred Link aus Eslohe. Der Funktionär aus dem Hochsauerlandkreis erzählt am Telefon: „Die Aufsteiger sorgen für Furore und der Favorit DSC Wanne (11.) kam noch nicht so richtig in Fahrt.“ Auf die Frage, wie der Staffelchef Obercastrop einschätzt, sagte er: „Ich kenne Wacker nicht, ich habe die Mannschaft noch nicht gesehen, werde das aber bald nachholen.“

Schon über die Tabelle wundert er sich aus der Ferne. Da steht das Team von Trainer Aytac Uzunoglu mit sieben Zählern punktgleich mit dem SC Neheim (4.) und dem FC Brünninghausen (6.) auf dem fünften Rang. Und das alles mit zwei erzielten Toren, während rundherum in der Tabelle alle zweistellig getroffen haben. Den entscheidenden Unterschied machen da die Gegentreffer aus.

Erst einmal ließ die Abwehr ein Tor zu

Nur einmal ließ die starke Defensive um Dirk Jasmund ein Tor zu. Das fiel am Vorsonntag beim 0:1 in Iserlohn und bedeutet Liga-Bestwert für die Obercastroper. Der FSV Gerlingen (17.), der SV Hohenlimburg (10.) und der TuS Hordel (12.) haben sich an der Wacker-Verteidigung die Zähne ausgebissen. Was Cheftrainer Aytac Uzunoglu freut: „Das ist das Resultat des gesamten Kollektivs, die Abwehr fängt bei uns schon im Sturm an.“

Ist es denn bedeutend schwieriger, in der Westfalenliga Tore zu erzielen? Natürlich, sagt der Trainer: „Dadurch, dass unsere Mittelfeldspieler permanent nach hinten arbeiten, ist es für sie schwieriger, nach vorne mehr Akzente zu setzen. Wenn wir in der Landesliga vier, fünf klare Torchancen hatten, sind es nun noch zwei bis drei. Was mich ärgert ist, dass wir die bisher nicht genutzt haben.“

Wacker-Coach Aytac Uzunoglu ist zufrieden

Trotzdem ist der Wacker-Coach mit der Leistung seiner Akteure zufrieden. Beim Spiel gegen den FC Iserlohn waren noch sieben Spieler dabei, die vor drei Jahren Bezirksliga-Meister wurden. Und diese eingespielte Formation wird sicher noch manchen Gegner ärgern.

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