Fußballer des SV Wacker Obercastrop bereitet sich beim Dodgeball auf sein Comeback vor

Sportgeschichten

Ein Frohlinder findet alte Pokalerinnerungen im Archiv, ein Obercastroper betreibt seine Therapie-Maßnahmen bei einem Dodgeball-Turnier. Unsere Sportgeschichten vom Wochenende.

Castrop-Rauxel

, 26.11.2019, 12:48 Uhr / Lesedauer: 2 min
Fußballer des SV Wacker Obercastrop bereitet sich beim Dodgeball auf sein Comeback vor

Bastian Fritsch fehlt dem SV Wacker Obercastrop seit langer Zeit verletzt. Nun spielte er bei einem Dodge-Ball-Turnier mit - passend zu seiner Therapie-Maßnahme. © Volker Engel

Wolfgang Baumann, Urgestein und aktueller Pressewart des FC Frohlinde, war am Sonntag hochmotiviert, als er gefragt wurde, ob die Jugendabteilung seines Clubs jemals einen Kreispokal-Sieg verbuchen konnte. Nachdem er von der Endspielteilnahme 2017 der A-Junioren berichtete, kramte er weiter in seinem Archiv – und meldete sich nochmals beim Reporter. Baumann sagte diesem: „Ich habe noch etwas gefunden aus dem Jahr 1995.“

Damals hatten die A-Junioren unter Trainer Wolfgang Schletter nach dem Halbfinalsieg gegen den DSC Wanne (3:2) das Pokal-Finale gegen Westfalia Herne mit 1:5 verloren. Ferhat Degirmenci hatte auf dem Ascheplatz in Pöppinghausen zum 1:1 getroffen, zitierte Wolfgang Baumann aus der alten Zeitung. Dieser sagte weiter: „Gespielt wurde am 14. Januar 1995. Das war ja der Tag meines 50. Geburtstags. Da hatte ich wohl nichts Besseres zu tun und war als Jugendleiter auf dem Sportplatz.“

Jetzt lesen

Bastian Fritsch, seit langer Zeit verletzter Landesliga-Fußballer des SV Wacker Obercastrop, war am Wochenende in der Soccer-Halle in Henrichenburg am Ball. Vielmehr „an den Bällen“. Denn Fritsch spielte mit Alexander Wagener in einem Team bei einer so genannten Dodgeball-Veranstaltung mit. Dodgeball erinnert stark an das bekannte „Völkerball“, mit dem großen Unterschied: mehrere Bälle, weniger Spieler, mehr Action, mehr Adrenalin, mehr Spaß, schneller, dynamischer, spannender und vor allem „stylischer“. Dem Wacker-Akteur kam noch zugute, dass der rund 30cm tiefe Sandbelag in der Halle gut zur Therapie-Maßnahme seiner Fuß-Verletzung passt.

Torbjörn Blomdahl, schwedischer Billard-Profi in Diensten des ABC Merklinde in der 2. Bundesliga, musste nach einem spaßigen Wochenende in Langendamm und Hamburg gleich wieder in den ernsthaften Modus schalten. Während sich die Merklinder aus dem Norden Richtung Süden in die Heimat begaben, ging es für den Schweden in die entgegengesetzte Richtung. ABC-Teamkamerad Markus Dömer erzählte, dass sich Blomdahl mit Deutschlands bestem Dreibandspieler Martin Horn in Hamburg traf und mit ihm ins dänische Randers aufmachte. Dort nimmt er vom 26. bis 30. November an den Weltmeisterschaften teil.

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt