Gegner des SV Wacker Obercastrop schlägt andere Idee für das Saisonende vor

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Der SV Wacker Obercastrop hat sich dem Begehren der Spvgg Erkenschwick angeschlossen, dass die Tabelle mit dem Hinrunden-Ende gewertet wird. Doch der TuS Bövinghausen findet das nicht fair.

Obercastrop

, 25.03.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wird die Fußball-Saison 2019/20 noch weitergespielt oder vorzeitig abgebrochen? Die Auswirkungen des Coronavirus lassen derzeit noch keine Antwort auf diese Frage zu.

Die Spvgg Erkenschwick brachte ein „Gemeinsames Begehren“ auf den Weg, zahlreiche Vereine schlossen sich an. Der Tenor: Abbruch der Saison.

Tabelle soll mit dem Stand nach der Hinrunde gewertet werden

Der Landesliga-Spitzenreiter SV Wacker Obercastrop gehört zu der Riege dieser Vereine. Und die Wackeraner in Person des Vorsitzenden Martin Janicki schlugen vor, die Tabelle mit dem Stand der Hinrunde werten zu lassen.

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Doch dieser Vorschlag kam beim Konkurrenten des SV Wacker um den Westfalenliga-Aufstieg, dem TuS Bövinghausen, nicht gut an. „Für Obercastrop ist es ja klar, dass die diese Regelung vorschlagen. Der Klub stand ja auch zur Halbserie auf Platz eins“, sagt Bövinghausens Trainer Dimitrios Kalpakidis.

Bövinghausen schlägt eine Wild-Card-Regelung vor

Aus Sicht der Dortmunder, die sich sicher sind, im normalen Wettbewerbsverlauf die Obercastroper noch einholen zu können, wäre eine andere Idee sinnvoll: Eine Wild-Card-Regelung, ähnlich wie beim Basketball.

So könnte sich Bövinghausen als Zweiter für die nächst höhere Liga bewerben. „Ich finde nämlich, dass beide Klubs es verdient hätten, nächstes Jahr in der Westfalenliga zu spielen“, sagt Kalpakidis.

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