Handspiel führt zum ersten Tor im Test-Derby

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Die Bezirksliga-Fußballer der SG Castrop (gegen Merklinde) und der Spvg Schwerin überprüften am Sonntag ihre Form. Ein Trainer hatte bei einem Gegentor genau hingeschaut.

Castrop

, 26.01.2020, 19:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Bezirksliga-Fußballer der SG Castrop haben am Sonntag ein Testspiel-Derby bestritten. Gegen den SuS Merklinde (Kreisliga A) kamen sie über 1:1 (1:1) nicht hinaus. Die Kreisliga A-Mannschaft aus dem Süden der Stadt hatte die Hausherren früh geschockt.

Linus Budde konnte beim 1:0 (9.) der Gäste mit dem Ball ins leere Tor laufen, weil SG-Keeper Pascal Heuser vergeblich auf einen Pfiff von Schiedsrichter Darius-Jan Baron wartete. Der Merklinder Stürmer soll sich durch ein Handspiel den Vorteil verschafft haben.

Trainer sieht Handspiel


Der Castroper Trainer Tino Westphal sagte zur Halbzeit: „Der hat den Ball klar mit der Hand mitgenommen, ansonsten haben wir gut gespielt.“ Ihn freute auch, weil der junge Luce Schneider beim 1:1 (23.) erneut seinen Torriecher unter Beweis stellte.

Merklindes Trainer Marco Grusza schien auch mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Wenn alle Verletzten dazukommen, wird es noch besser.“ So musste der Coach auf Lars Blank verzichten, der sich wegen eines frischen Tattoos schonen musste. Mit Blank schaute auch Kevin Pögel zu, der am Vorsonntag einen Bänderriss erlitt.

Mit einem 3:0 (1:0)-Testspielsieg schickte Fußball-Bezirksligist Spvg Schwerin den VfL Brambauer (Bezirksliga) vom Schweriner Berg nach Lünen zurück. Was den Schweriner Coach Dennis Hasecke besonders gefallen hat, war dass diesmal sichere Defensiv-Verhalten seiner Mannschaft: „Das haben die Jungs wirklich konzentriert gespielt.“

Sehenswerter Lupfer


Und vorne getroffen wurde auch. Nico Chrobok stach da vor allem mit zwei kuriosen Zeiten heraus. Das 1:0 erzielte der Stürmer nach einer schönen Kombination über Stefan Fels, Timo Ballmann und Daniel Pape schon in der zweiten Minute.

Seinen zweiten Treffer machte er mit dem 3:0 (90.) dann kurz vor Toreschluss mit einem sehenswerten Lupfer. Sehenswert auch das 2:0 (52.) durch Kevin Wagener, der die Kugel aus 25 Metern mit Vollspann unter die Latte donnerte.

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