Hohe Hürde für Merklinde - alle Vorschauen

Fußball-Bezirksliga 9

Die Bezirksliga-Kicker des SuS Merklinde haben einen dicken Brocken vor sich: Am Sonntag reist das Team zu BW Westfalia Langenbochum. Alle Bezirksliga-Partien in der Übersicht.

CASTROP-RAUXEL

, 09.05.2014, 15:31 Uhr / Lesedauer: 3 min
Nach langer Verletzungspause konnte Matondo Mbunga (vorn) für den SuS Merklinde gegen den VfB Waltrop spielen.

Nach langer Verletzungspause konnte Matondo Mbunga (vorn) für den SuS Merklinde gegen den VfB Waltrop spielen.

Fußball-Bezirksliga 9 BW Westfalia Langenbochum - SuS Merklinde Sonntag 15 Uhr Aber das alles sollte und wird die Merklinder nicht interessieren. Der Fokus im Castrop-Rauxeler Süden ist auf den Klassenverbleib gerichtet. Der wird schwierig genug. Nach Langenbochum trifft Merklinde auf so genannte "Gegner auf Augenhöhe". Dass sie allerdings auch mit Teams aus den oberen Tabellengefilden mithalten können, haben die Kicker vom Fuchsweg bereits unter Beweis gestellt. So vor drei Wochen beim 0:1 gegen Spitzenreiter Schüren. Auch beim 1:3 gegen Resse hatte Merklinde nie aufgegeben. Trainer Jörg Nowaczyk: "Wir haben nicht alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben; aber wie die Mannschaft nach der Gelb-Roten Karte von Christoph Foitzik in Unterzahl bis zum Schluss gekämpft hat, das war klasse." Am Sonntag wird sich Trainer Nowaczyk wahrscheinlich wieder selbst ins Tor stellen müssen. Maximilian Möhrs (Nowaczyk: "Der hat eine tolle Entwicklung gemacht") hat sich im Resse-Spiel eine Knöchelverletzung zugezogen." Verletzt fehlen werden wohl weiterhin Florian Hommel und Yüksel Turan sowie Ron Hibbeln, der sich das Knie verdreht hat. Christoph Foitzik fehlt wegen einer Gelb-Rot-Sperre. Das ist eine Chance für Matondo Mbunga, der nach langer Verletzungspause gegen Resse eingewechselt wurde und gleich für mehr Druck nach vorne sorgte.Spvg Schwerin - VfB Annen 19 Sonntag, 15 Uhr Der Trainer krank im Bett, die Mannschaft fit und voller Tatendrang: Wenn die Spvg Schwerin am Sonntag auf den VfB Annen trifft, könnte sie das "Abstiegs-Virus" in der Fußball-Bezirksliga auskurieren. Der Schweriner Trainer, Thomas Faust, der mit einem grippalen Infekt das Traineramt seinem Co-Coach und Torwart Marco Schulz überlassen musste: "Wenn wir gegen Annen gewinnen, haben wir 38 Punkte, die eigentlich zum Klassenerhalt reichen müssten." Was sicherlich den Gesundheitszustand des Trainers verbessern sollte. Obwohl Faust vor dem Gegner am Muttertag warnt: "Uns fehlt oft die Konstanz, was mit so vielen neuen Leuten auch natürlich ist; wir können nicht davon ausgehen, dass wir alles gewinnen." Personell sieht es aber gut aus, auch wenn Nico Poslednik weiter an einer Knieverletzung laboriert und Marcos Hill aus beruflichen Gründen nicht trainieren konnte. Dafür kehrt Daniel Reuscheck nach zweiwöchiger "Rot-Sperre" in den Kader zurück, aus dem schon 18 Spieler für die neue Saison zugesagt haben. In Thomas Simbi (Eving Lindenhorst) und Thomas Geiger (BW Huckarde), beide 19 Jahre, stehen darüber hinaus zwei Neuzugänge fest. Dabei steht der junge Mann von Eving schon kurz vor der Spielberechtigung. Das ist möglich, weil Lindenhorst die Mannschaft abgemeldet hat.  

BSV Schüren - SV Wacker Obercastrop Sonntag, 15 Uhr Kann der Tabellen-Achte SV Wacker Obercastrop den Titelkampf in der Fußball-Bezirksliga gegen den Spitzenreiter BSV Schüren am Sonntag, 11. Mai, noch künstlich spannend halten? Oder gelingt dem Primus der (fast) entscheidende Meisterschlag am Muttertag in der Erin-Kampfbahn? Zwei Fragen, die im Vorfeld nicht klar beantwortet werden können. Zum einen scheint den Dortmundern die Dominanz vergangener Tage etwas abhanden gekommen zu sein. Zum anderen ist der Obercastroper Formation von Trainer Andreas Dornieden alles zuzutrauen. Auch ein Sieg gegen Schüren, gegen die es in der Hinserie eine 0:1-Niederlage zu beklagen gab. Bei Wacker ist man guter Dinge. Coach Dornieden: "Der Trainer von der Spvg Herten, hatte uns gar mit einer launischen Diva verglichen." Auf jeden Fall fahren die Europastädter nicht nach Schüren, um dem Gegner zu einer Vorentscheidung in der Meisterschaft zu gratulieren. Schüren müsste im Falle eines Sieges trotzdem den Sekt noch im Kühler lassen. Nur wenn Viktoria Resse gegen den SC Dorstfeld verliert und Wacker die Punkte in Schüren lässt, würde man vorsichtig die Korken vier Spieltage vor Saisonschluss lüften können. Mit dann zwölf Punkten Vorsprung vor Resse und elf Zählern vor Langenbochum (bei einem Sieg gegen den SuS Merklinde), wäre der Titel so gut wie in trockenen Tüchern. Aber wie gesagt, die "launische Diva" aus der Erin Kampfbahn kann an der Ausgangslage noch etwas drehen. Coach Dornieden: "Wir haben gut trainiert und richtig Gas gegeben."

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