HSG Rauxel-Schwerin feiert einen Double-Gewinner

Handball

Die Landesliga-Handballer der HSG Rauxel haben das Glück, dass sie durch den Saisonabbruch nicht absteigen. Die HSG hat einen weiteren Grund zur Freude: Ein Team verbucht zwei Titel.

Castrop

, 13.05.2020, 18:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eine Mannschaft der HSG Rauxel-Schwerin (grüne Hemden) steht als doppelter Meister fest.

Eine Mannschaft der HSG Rauxel-Schwerin (grüne Hemden) steht als doppelter Meister fest. © Volker Engel

Die Coronavirus-Pandemie hat die Verantwortlichen der Handball-Verbände zum Saisonabbruch gezwungen. Die Funktionäre haben daraufhin einen Katalog für die Wertung der Saison erstellt. Dieser besagt unter anderem, dass es keinen Absteiger gibt. Davon profitieren die Landesliga-Männer der HSG Rauxel-Schwerin.

Besserer Quotient im Vergleich mit Dortmundern

Es wurden aber auch Meister und Aufsteiger ermittelt. Dadurch hat eine HSG-Nachwuchs-Mannschaft doppelten Grund zum Jubeln: die A-Jugend der Castrop-Rauxeler. Diese sind durch ihren ersten Platz in der Bezirksliga Dortmund/Industrie dort Meister sowie Meister des Kreises Industrie.

Die erfolgreichen A-Jugend-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin: (hinten, v.l.) Franklin Tejeda, Konstantin Willms, Corvin Lapkowski, Marvin Justke, Louis Ziegler, Emil Weste, Yannick Hinzen, Gabiel Kulczynski, Trainer Andreas Hünnemeyer, (vorn, v.l.) Moritz Tann, Max Tann, Timo Windener, Julien Werner, Michl Vierhaus, Luca Pagliara, Lukas Hübner, Elias Mengücek und David Dietze. Es fehlen: Daniel Nickel, Joel Hinzen

Die erfolgreichen A-Jugend-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin: (hinten, v.l.) Franklin Tejeda, Konstantin Willms, Corvin Lapkowski, Marvin Justke, Louis Ziegler, Emil Weste, Yannick Hinzen, Gabiel Kulczynski, Trainer Andreas Hünnemeyer, (vorn, v.l.) Moritz Tann, Max Tann, Timo Windener, Julien Werner, Michl Vierhaus, Luca Pagliara, Lukas Hübner, Elias Mengücek und David Dietze. Es fehlen: Daniel Nickel, Joel Hinzen © privat (HSG Rauxel-Schwerin)

In der Liga verbuchte die Hünnemeyer-Truppe vier Punkte Vorsprung auf Borussia Höchsten, trug aber auch ein Spiel mehr aus. Deshalb wurde für die Berechnung der Abschluss-Tabelle die Quotientenregelung herangezogen. Hier stand die HSG (163,2) besser da als Höchsten (150,0). Der Kreismeister-Titel wurde den Rauxel-Schwerin jetzt bestätigt. Hier war Höchsten (Kreis Dortmund) nicht der ärgste Widersacher, sondern Teutonia Riemke. Die HSG hatte am Ende drei Punkte Vorsprung auf die Bochumer.

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Trainer Andreas Hünnemeyer sagte: „Wir haben in einer sehr ausgeglichenen Liga wirklich eine tolle Saison gespielt und den Herbstmeister Teutonia Riemke Mitte Februar abgefangen. Wir hätten beide Titel lieber regulär geholt.“ Der Coach setzte insgesamt 16 Feldspieler und drei Torhüter - ohne die Langzeitverletzten Luca Pagliara und Konstantin Willms - ein.

HSG-Trainer Andreas Hünnemeyer (links) hat Grund zur Freude.

HSG-Trainer Andreas Hünnemeyer (links) hat Grund zur Freude. © Volker Engel

Über geworfene 30 Tore im Durchschnitt

Die Rauxel-Schweriner kamen im Schnitt auf 30,1 Tore sowie 25,1 Gegentreffer.

Hünnemeyer: „Das ist für einen einem nominellen Jungjahrgang schon recht ordentlich.“ Zwar verlassen in Michl Vierhaus und Yannick Hinzen das Team in Richtung Seniorenbereich, berichtet Andreas Hünnemeyer: „Wir haben jedoch schon in der Saison mindestens zwei B-Jugendliche pro Spiel eingesetzt.“

In den Sternen steht derzeit, ob es in diesem Jahr die obligatorische Qualifikation zu Verbands- und Oberliga für die HSG gibt. Hünnemeyer: „Über acht Wochen ohne Sport und kein Ende in Sicht. Wir müssen aber die lange Unterbrechung des Trainings- und Spielbetriebs akzeptieren und unseren Ehrgeiz einem höheren Ziel unterordnen.“ Hünnemeyer hofft auf eine Hallen-Öffnung auch in den Sommerferien, um Training anbieten zu können.

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