HSG-Trainer Sebastian Clausen unterbricht Urlaub für das Brambauer-Spiel

Handball-Landesliga

Unverhofft bekamen die Handballer des Landesliga-Schlusslichts HSG Rauxel-Schwerin eine Unterstützung, die sie nicht erhofft hatten. Trainer Sebastian Clausen kam angebraust.

von Andreas Brühl

Castrop

, 16.02.2020, 20:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nikolas Zöpel warf vier Tore für die HSG.

Nikolas Zöpel warf vier Tore für die HSG. © Volker Engel

Die Landesliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin sind mit dem Vorhaben, den zweiten Saisonsieg einzufahren, gescheitert. Sie unterlagen dem VfL Brambauer (8.) deutlich mit 22:29 (7:14). Somit konnte die HSG am Sonntag auch nicht den Rückstand zum rettenden Ufer verkürzen.

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Die Castrop-Rauxeler wurden unerwartet doch von Trainer Sebastian Clausen betreut. Dieser hatte wegen eines Handballspiels seiner Frau einen Urlaub als geplant beendet. Clausen musste zu Beginn des Spiels allerdings beobachten, dass seine Mannschaft keinen guten Einstieg ins Spiel fand. Die ersten Würfe von Fabian Wenge und Björn Wieser waren zu unplatziert oder wurden von Brambauers Torwart entschärft. Auf der Gegenseite trafen die Gäste.

Deutlicher Rückstand nach 15 Minuten


Nach 15 gespielten Minuten stand es 3:10, und die HSG-Spieler ließen relativ schnell die Köpfe hängen. Erst ab der 20. Minute gelang es dem Heimteam, in der Abwehr besser zu kommunizieren und sich besser zu bewegen. Aber auch in dieser Phase leistete sich das Clausen-Team zu viele Fehler. Der Trainer sagte nach dem Spiel: „Wir haben über die gesamte Spieldauer immer die gleichen Fehler gemacht. Zudem hat der Gegner über 60 Minuten die bessere Einstellung im Vergleich zu uns an den Tag gelegt.“ Auch wenn die zweite Halbzeit am Ende ausgeglichen war, blieb am Ende ein Manko auf Rauxel-Schweriner Seite: Viele einfache Würfe über die Außenpositionen landeten am Pfosten oder im Toraus. Insgesamt trugen sich auch nur sechs Spieler in die Torschützenliste ein, wobei zum wiederholten Male Lukas Steinhoff mit zehn Toren herausstach.

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